Flintsbach – Einer der schlimmsten Bergunfälle in der Region ereignete sich an einem Samstagnachmittag im März: Drei Bergsteiger verunglückten an der Maiwand tödlich, von wo aus sie nach einer Wanderung im Bereich der Hohen Asten ins Tal absteigen wollten. Nach Erkenntnissen der Polizei erlitten die Opfer, ein 35 und 44 Jahre altes Paar aus dem Landkreis Regensburg und ein 35-jähriger Mann aus dem Raum Straubing, bei einem Sturz in abschüssigem Gelände schwerste Verletzungen. Eine vierte Person gehörte zur Gruppe. Die Frau musste den gleichzeitigen Absturz ihrer Begleiter hilflos mit ansehen und setze den Notruf ab. Trotz dem schnellen Eintreffen von 20 Einsatzkräften der Bergwacht Brannenburg, darunter auch ein Bergwachtarzt und drei Rettungssanitäter, die teils eingeflogen wurden, kam für die Frau und die beiden Männer jede Hilfe zu spät. Laut Leonhard Pichler, Einsatzleiter der Bergwacht Brannenburg, sei das Gelände an dem Unglücksort anspruchsvoll und zum Zeitpunkt des Sturzes rutschig gewesen. Die Bergsteiger seien aber gut ausgerüstet gewesen, trugen auch passendes Schuhwerk. Die vierte Wanderin erlitt einen Schock und wurde von der Bergwacht psychologisch betreut. Die Staatsanwaltschaft übernahm die Ermittlungen zur Absturzursache.sen