Inzell – Nach Erkenntnissen der Polizei stand der Fahrer des verunglückten Reisebusses, der im Februar 61 Gäste aus Nordrhein-Westfalen sicher in den Skiurlaub bringen sollte, unter Kokain-Einfluss.
Am Samstag, 26. Februar, kam der Bus bei Inzell von der Straße ab und stürzte rechts eine Böschung hinab, wo er seitlich zum Liegen kam. 52 der Insassen wurden dabei verletzt, zum Glück überwiegend leicht. 340 Rettungskräfte aus der Region wurden zum Einsatzort gerufen, um die Verletzten zu bergen, sie zu versorgen und nach vielen Stunden in der Kälte den fahruntauglichen Bus aus der Böschung zu hieven.
Jeder der Businsassen war im Nachgang zum Unfall von der Polizei befragt worden. Im April gab die Polizei bekannt, dass dem Busfahrer die Fahrerlaubnis entzogen worden sei. Alle im Krankenhaus behandelten Skiurlauber waren zu diesem Zeitpunkt bereits wieder zu Hause, doch mussten sich zahlreiche unter ihnen laut Polizei weiter ärztlich behandeln lassen. sen