Gasflaschen aus brennender Maschinenhalle geborgen

von Redaktion

Feuer zerstört landwirtschaftliches Nebengebäude komplett – Vier Unimogs zerstört – Wohnhaus gerettet

Tuntenhausen – Gestern am frühen Morgen brach in einer Maschinenhalle eines landwirtschaftlichen Anwesens im Ortsteil Dettendorf ein Feuer aus. Darin mehrere Fahrzeuge, die, wie die Halle selbst, den Flammen zum Opfer fielen. Entstandener Sachschaden: mehrere Hunderttausend Euro.

Wie Richard Schrank, Kreisbrandrat des Landkreises Rosenheim, auf OVB-Nachfrage mitteilte, ging um 6.08 Uhr der Alarm ein, wonach ein Gebäude „ausgedehnt in Brand“ stehe. Doch der Notruf selbst sorgte zu Beginn für „eine kurze Unklarheit“, so Schrank. Grund dafür sei die Tatsache gewesen, dass der Hilferuf über die Leitstelle Erding einging. Der Anruf über eine fremde Leitstelle sei jedoch durch die geografischen Grenzbereiche zu erklären, was immer wieder vorkomme.

Zahlreiche Feuerwehreinsatzkräfte fuhren die Einsatzstelle an und fanden die Halle in Vollbrand vor. Laut Schrank stand die Gerätehalle „in einer Ausdehnung von sieben mal 15 Metern“ in Flammen. Vier darin stehende Unimogs und die Halle hätten „komplett gebrannt“ und seien nicht zu retten gewesen, so Schrank.

„Das angrenzende Wohnhaus, etwa drei bis vier Meter entfernt, konnte geschützt werden“, so Schrank weiter. Während des Einsatzes konnten die Feuerwehren außerdem Gasflaschen aus der brennenden Halle entfernen, um einen noch größeren Schaden zu vermeiden.

Der Haupteinsatz sei gegen 7.30 Uhr beendet gewesen, danach folgten noch vereinzelte „Nachlöscharbeiten“ bis etwa zehn Uhr, so Schrank. Neben den Polizeibeamten und zehn Rettungskräften waren insgesamt etwa 80 Feuerwehrler am Einsatzort. Sie gehörten zu den Freiwilligen Feuerwehren Lampferding, Emmering und Ostermünchen. Auch die Feuerwehrler aus Rott sowie Kreisbrandrat Schrank selbst waren im Einsatz. Letzterer stellte klar, dass es sich trotz des erheblichen Sachschadens um „keinen außergewöhnlichen Einsatz“ gehandelt habe, da glücklicherweise keine Personen verletzt wurden.

Von einer „ordentlichen Größe“ des Feuers sprach Einsatzleiter Christoph Huber, Kommandant der Lampferdinger Feuerwehr. Diese war als Erstes am Einsatzort. „Schon bei der Anfahrt haben wir große Rauchwolken gesehen“, berichtet Huber.

Zur Brandursache konnte der Einsatzleiter keine Angaben machen. Die weiteren Ermittlungen werden derzeit vom zuständigen Kommissariat 1 der Kripo Rosenheim geführt. Nicolas Bettinger

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