Weniger Wintervögel in der Stadt gesichtet

von Redaktion

Naturnahe Gärten fördern Artenvielfalt

Rosenheim – Bei der diesjährigen Stunde der Wintervögel des Landesbundes für Vogel- und Naturschutz im Januar haben sich in Stadt und Landkreis Rosenheim 509 Teilnehmer mit 370 Gärten beteiligt und insgesamt 9756 Vögel gesichtet. Auf Platz eins liegt der Feldsperling, gefolgt von Haussperling, Kohlmeise, Amsel und Blaumeise.

Im Vergleich zum vergangenen Jahr gingen die Sichtungen deutlich zurück. Sicherlich auch deshalb, weil durch den eher milden Winter und das Mastjahr der Bäume der Tisch in der Natur gut gedeckt ist. So tauchen weniger Vögel an den Futterstellen auf.

Mit 22,33 Vögeln pro Garten liegt die Stadt Rosenheim deutlich niedriger als im bayernweiten Durchschnitt sowie dem Durchschnitt der Gärten im Landkreis Rosenheim mit 26,98 Vögeln pro Garten. Dies zeigt, wie wichtig eine naturnahe Gestaltung von Gärten vor allem in der Stadt wäre. Dazu gehören „wilde Ecken“, verschiedene Blühpflanzen für Insekten, einheimische Früchte tragende Sträucher und Bäume sowie Totholz. In naturnahen Gärten nimmt die Artenvielfalt insgesamt zu.

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