Mutmaßliche Schleuser festgenommen

von Redaktion

Kiefersfelden – Auf der A 93 kontrollierte die Bundespolizei nahe Kiefersfelden ein Fahrzeug mit litauischem Kennzeichen. Der usbekische Fahrer konnte sich lediglich mit einer bereits abgelaufenen deutschen Duldung ausweisen. Sein Beifahrer, ein Kasache, befindet sich in Deutschland in einem Asylverfahren. Die beiden Passagiere auf dem Rücksitz konnten sich ebenfalls nicht ausweisen. Eigenen Angaben zufolge handelt es sich um Türken im Alter von 20 und 28 Jahren. Die Bundespolizei geht den ersten Ermittlungen zufolge von einer organisierten Schleusung aus. Offenkundig wurden die zwei Türken in Kroatien abgeholt, um sie illegal in die Bundesrepublik zu bringen. Laut einem der beiden hätte allein die Fahrt von Kroatien nach Deutschland 1200 Euro gekostet. Die Geschleusten wurden in Hafteinrichtungen in Eichstätt und am Münchner Flughafen gebracht, um ihre Rückkehr nach Kroatien sicherzustellen. Der Usbeke und der Kasache sitzen in Untersuchungshaft. Wie die Bundespolizei weiter mitteilt, wird gegen sie wegen Einschleusens von Ausländern, wegen Verschaffens falscher amtlicher Ausweise, illegaler Einreiseversuche, Fahrens ohne Fahrerlaubnis und der Einfuhr von Betäubungsmitteln ermittelt.

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