Kommunen leisten Beitrag zum Umweltschutz

von Redaktion

Abschluss des Kommunalen Energieeffizienz-Netzwerkes Rosenheim-Traunstein – Viele Projekte umgesetzt und noch in Planung

Rosenheim/Traunstein – „Von Rosenheim aus die Welt retten, das geht nicht. Aber wenn es um Klimaschutz und Klimaanpassung geht, dann können wir alle einen Teil dazu beitragen.“ Damit hieß Rosenheims Oberbürgermeister Andreas März die Vertreter der Kommunen willkommen, die sich zum Kommunalen Energieeffizienz-Netzwerk Rosenheim-Traunstein zusammengeschlossen haben.

Federführend bei den Aktionen war das Institut für nachhaltige Energieversorgung (INEV) aus Rosenheim, unterstützt durch die Technische Hochschule Rosenheim. Deren Präsident, Professor Heinrich Köster, wies auf das Motto „Wir gestalten die Zukunft“ hin, das sich auf die Nachhaltigkeit in der Holzstadt Rosenheim beziehen lasse. Er kündigte den Bau eines Technologie-Zentrums mit 13000 Kubikmeter Holz und viel CO2-Einsparungen an und sagte: „Bildung ist die Wirtschaft von morgen. Lasst uns gemeinsam die Welt und die Zukunft gestalten.“

Professor Dr. Dominikus Bücker vom Institut für Nachhaltige Energieversorgung (INEV) und dessen Frau Dr. Isabel Bücker erinnerten in ihrem Rückblick an die schwierige Anfangsphase, als coronabedingte Einschränkungen das Vernetzen erschwerten. Allerdings gelang letztlich der Zusammenschluss der teilnehmenden Kommunen Bad Endorf, Bad Feilnbach, Großkarolinenfeld, Neubeuern, Prien, Raubling, Rohrdorf, Schechen, Siegsdorf, Stephanskirchen, Tuntenhausen und Waging am See zusammen mit der Stadt Rosenheim. Gemeinsames Ziel war es, Erfahrungen auszutauschen und Energie- und Treibhausgase einzusparen. Das Projekt wurde gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz.

Alle Kommunen erläuterten ihre einzelnen Projekte, erreichten Ziele und weitere Planungen. So informierte Priens Bürgermeister Andreas Friedrich über das Projekt mit seinem Energie-Gemeinderat Leonhard Hinterholzer. Die Gemeinde habe etwa beim Bau der Hackschnitzelheizung sowie der energetischen Sanierung des Jugendtreffs von dem Zusammenschluss profitiert. In fast allen Kommunen war die Umstellung bei Straßen und Gebäuden auf LED-Beleuchtung Thema.

Zum Abschluss erhielten die Kommunen von Karin Lange vom INEV Teilnahme-Urkunden und den Hinweis, dass das Netzwerken fortgesetzt wird. Die meisten teilnehmenden Kommunen – außer Bad Endorf und Schechen – machen erneut mit. Mit neuen Kommunen insbesondere aus dem nördlichen Landkreis Rosenheim und aus der Mangfallregion geht es nun weiter. hö

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