Rosenheim/Traunstein/Wasserburg – Im Bereich der Gastronomiebranche waren im Rahmen eines komplexen Ermittlungsverfahrens des Hauptzollamts Rosenheim, im Auftrag der Staatsanwaltschaft München II, 36 Hauptzollämter für die Ausführung von bundesweit mehr als 170 Durchsuchungen im Einsatz. Eingebunden waren rund 1000 Zolleinsatzkräfte der Finanzkontrolle Schwarzarbeit. Sie beschlagnahmten dabei verfahrensrelevante Beweismittel gegen insgesamt 160 Beschuldigte. Ermittelt wird wegen des Vorwurfs der sogenannten „Scheinselbstständigkeit“ und der illegalen Arbeitnehmerüberlassung. Der Staatskasse und den Sozialversicherungsträgern sind Abgaben in Millionenhöhe entgangen. Das Hauptzollamt Rosenheim zog eine positive Bilanz: Die Durchsuchungen seien ohne Zwischenfälle abgelaufen.