Rosenheim – Der Kreisgruppenvorsitzende Michael Ertl vom Polizeipräsidium Oberbayern Süd zog in seinem Rechenschaftsbericht zur Jahresversammlung der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Kreisgruppe Rosenheim, ein Resümee über die Tätigkeiten der Kreisgruppe.
Er erinnerte von der täglichen gewerkschaftlichen Arbeit bis hin zu Demonstrationen sowie der Betreuung von polizeilichen und gesellschaftlichen Großereignissen wie dem G7-Gipfel.
Die Kreisgruppe in Rosenheim erfreut sich an einem stetigen Mitgliederzuwachs und ist inzwischen die drittgrößte Kreisgruppe der GdP in Bayern.
Andreas Nominacher, Vorsitzender der Bezirksgruppe Oberbayern Süd, skizzierte die überregionalen Tätigkeiten im Bereich des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd. Größte Herausforderung der Bezirksgruppe waren die Personalratswahlen sowie die Betreuung des G7-Gipfels in Elmau und der Makkabi WinterGames in Ruhpolding. Höhepunkt der Versammlung war das Referat des stellvertretenden Landesvorsitzenden der GdP, Florian Leitner. Der 42-jährige Polizeihauptkommissar informierte über Gespräche und Erfolge auf politischer Ebene sowie im Hauptpersonalrat.
Auch thematisierte er gesellschaftliche Problematiken wie die geplante Legalisierung von Cannabis, was die GdP Bayern ablehnt.
Größter Diskussionspunkt waren die zäh verlaufenden Tarifverhandlungen, denen die Teilnehmer der Jahresversammlung nur kopfschüttelndes Unverständnis entgegenbringen konnten.
Abschließend ehrte Kreisgruppenvorsitzender Ertl insgesamt 134 Kollegen für deren langjährige Mitgliedschaft in der GdP. Die Ehrungen reichten dabei von zehn bis über 70 Jahre Mitgliedschaft.
Der Gewerkschaft der Polizei traten in den vergangenen Jahren mehrere Tausend Beschäftigte aus dem Polizeibereich bei. Sie ist daher mit über 203000 Mitgliedern die weltgrößte und einflussreichste polizeiliche Berufsvertretung.