Rosenheim – Es tut sich was an der Rosenheimer Westtangente, das ist unübersehbar; auf der gesamten Länge schreiten die Arbeiten weiter voran. Zwischen Kolbermoor und Rosenheim beginnt das Staatliche Bauamt Rosenheim ab Dienstag, 11. April, mit dem wichtigen Umbau der Anschlussstelle der Westtangente Rosenheim zur Staatsstraße 2078.
Im Zuge dieses Umbaus werden die bestehenden Verbindungsrampen verbreitert, damit zusätzliche Abbiegespuren ihren Platz finden. Auch die Staatsstraße selbst sowie der begleitende Geh- und Radweg werden verbreitert. Ebenso wird die Führung des Geh- und Radweges im Kreuzungsbereich verbessert.
„Die Anpassungen sind notwendig, um bei der anstehenden Teilverkehrsfreigabe im Herbst die Leistungsfähigkeit und Verkehrssicherheit der Anschlussstelle sicherzustellen“, erklärt die Planungsingenieurin des Staatlichen Bauamtes Rosenheim, Barbara Hasenknopf. Das Staatliche Bauamt Rosenheim macht den Knoten zukunftsfest. Bis ins Jahr 2035 wurden die Verkehrsströme hochgerechnet. Anschließend wurden verschiedenste Umbau-Varianten betrachtet, verkehrlich untersucht und sogenannte Mikrosimulationen durchgeführt, bei denen jedes einzelne Fahrzeug simuliert wurde. Das Ergebnis fällt eindeutig aus. „Nur die Lösung mit zwei leistungsfähigen Verbindungsrampen und einer Ampelregelung ist verkehrlich wirksam und bringt gleichzeitig die geringsten Eingriffe in die umliegenden Flächen mit sich“, so Hasenknopf.
Der Umbau findet unter laufendem Verkehr statt. „Ein Kraftakt“, so Günter Bruckeder, zuständiger Bauleiter des Staatlichen Bauamtes Rosenheim. „Die Herausforderung liegt in den wechselnden Verkehrsführungen, die für die einzelnen Arbeitsschritte nötig sind.“ Insgesamt dreimal muss die Verkehrsführung umgestellt werden, um alle Kreuzungs- und Fahrbahnbestandteile sowie die Ampelanlage umbauen zu können. Der Aufbau der Baustellenampel erfolgte bereits am gestrigen Dienstag in den Abendstunden. Aktuelle Anliegerinformationen und Pläne sind auf der Internetseite des Staatlichen Bauamtes Rosenheim unter www.stbaro.bayern.de abrufbar. Läuft alles nach Plan, ist die Anpassung der Anschlussstelle im September abgeschlossen und die Freigabe des nächsten Abschnittes der Rosenheimer Westtangente kann erfolgen. Dann heißt es für Pkws freie Fahrt von der Autobahn A8 bis nach Großkarolinenfeld oder Westerndorf St. Peter.