Auszeit mit „Vulkane“

von Redaktion

Jede Woche beantworten die OVB-Heimatzeitungen samstags spannende Fragen rund um die „Vulkane“, um die sich die aktuelle Ausstellung im Rosenheimer Lokschuppen dreht.

Warum blitzt es bei Vulkanausbrüchen?

Tatsächlich ist es so, dass bei manchen Vulkanausbrüchen Tausende von Blitzen zünden. Dabei erzeugen die stärksten Eruptionen die kräftigsten Entladungen. Als 1980 der Mount St. Helens in den USA ausbricht, produzierte er jede Sekunde einen Blitz.

Das Phänomen der vulkanischen Blitze ist noch nicht ganz geklärt. Vulkanische Gewitter entstehen meistens in Eruptionswolken bei schnell aufsteigenden Aschewolken. Entscheidend sind wahrscheinlich die Ascheteilchen, die bei einem Vulkanausbruch aneinanderreiben und sich dabei elektrostatisch aufladen. Dabei entstehen elektrische Spannungen, die sich in einem vulkanischen Blitz entladen. Ein weiterer Faktor könnte die Korngröße der Vulkanasche sein. Je feiner die Asche, desto größer das Blitzpotenzial.