Rosenheim – Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) des Hauptzollamts Rosenheim führte am Dienstag vergangener Woche im Rahmen eines bundesweiten Einsatzes gegen Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung Prüfungen in der Baubranche durch. An den Standorten Rosenheim, Traunstein und Weilheim befragten 62 Zöllner insgesamt 322 Arbeitnehmer zu ihren Beschäftigungsverhältnissen. Im Mittelpunkt der Aktion stand nicht nur Schwarzarbeit. Insbesondere wurde geprüft, ob die Arbeitgeber den Mindestlohn zahlen. Ebenfalls eine Rolle spielte die Aufdeckung illegalen Aufenthalts, illegaler Beschäftigung, Scheinselbstständigkeit und Leistungsbetrugs. Die meisten Stichproben erbrachten keine Treffer. Bei 14 Sachverhalten fielen jedoch Unregelmäßigkeiten auf, die umfangreiche Nachermittlungen nach sich ziehen werden.