Unvergleichbare Liebe einer Mutter

von Redaktion

Zwischen Himmel und Erde

Ein Gefängnispfarrer, der einmal nach seinen schwierigsten Fällen gefragt wurde, meinte: „Die schwierigsten Fälle sind die, denen beim Wort „Mutter“ nichts Gutes einfällt.“ Eine Geschichte, die doch zum Nachdenken anregt, welche Stabilität die Liebe einer Mama unserem Leben geben kann. Als Angehörige die Überschrift „Die Mutter war’s! Was braucht’s der Worte mehr!“ auf eine Todesanzeige setzen, rührt mich das an. Da hat eine Familie in Kurzform von drei Worten zum Ausdruck gebracht, was dieser Abschied für sie bedeutet. Am kommenden Sonntag ist Muttertag. Wir sagen Danke bei unseren Müttern, bei denen wir das noch tun können und erinnern uns in Liebe auch an die, die uns vorausgegangen sind. Natürlich spotten Kritiker, dass der Muttertag nur eine Erfindung der Floristen sei. Abgesehen davon, dass ich den Blumengeschäften ihren Umsatz vergönne, ist jeder Tag ein Muttertag. Tatsächlich freue ich mich selbst immer wieder über die gebastelten Muttertagskarten, die beim Blättern in meiner Bibel zwischen den Seiten zum Vorschein kommen. Da finden sich die liebevollen Zeilen meiner jetzt erwachsenen Kinder zwischen den Texten der Heiligen Schrift, die mein Leben tragen. Beides gehört für mich zusammen. Wenn wir im Mai Maria, die Mutter Jesu ehren, gibt es durchaus einen Zusammenhang: Am Kreuz schenkt Jesus seinem Freund Johannes eine neue Mutter, nämlich seine eigene. So wird Maria zur Mutter aller Menschen, die sich zur großen Familie Jesu zählen. Vielleicht besonders auch für alle, die heute noch die Liebe einer Mama brauchen.

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