Rosenheim – Die Rosenheimer Bundespolizei hat allein zwischen Montag und Dienstag im Rahmen der Grenzkontrollen 40 illegale Einreiseversuche festgestellt. Die meisten davon wurden auf der Inntalautobahn in Autos, vor allem aber in Reisebussen aus Italien registriert. Die Migranten stammen unter anderem aus Syrien, Libyen, Marokko, Nigeria und dem Kosovo. Zum Vergleich: In den ersten zehn Tagen im Mai hat die Bundespolizei Rosenheim rund 120 Migranten in Gewahrsam genommen. Im Monat April waren es etwa 320. Annähernd 700 Personen ohne die erforderlichen Einreisepapiere hat die Bundespolizeiinspektion Rosenheim im gesamten ersten Quartal dieses Jahres registriert. 200 mehr als im Vorjahr. Knapp 60 Prozent der im Jahr 2023 festgestellten Migranten mussten unmittelbar nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder ausreisen. In den meisten Fällen konnte mithilfe von Dolmetschern geklärt werden, dass kein Interesse an Schutz oder Asyl bestand. Auch bereits verhängte Einreiseverbote spielten teils eine Rolle.