Rosenheim – „Gemeinsam für die Region Rosenheim“, unter diesem Motto wollen die vier SPD-Kandidaten für den Landtag und Bezirkstag am 8. Oktober ihren Wahlkampf führen. Als Landtagskandidaten engagieren sich Thomas Frank (Stimmkreis Rosenheim-Ost) sowie Heinz Oesterle (Stimmkreis Rosenheim-West) und für den Bezirkstag Jonah Werner (Rosenheim-Ost) sowie Petra Keitz-Dimpflmeier (Rosenheim-West).
Vier von Temperament, persönlichen Stärken und politischen Schwerpunkten ganz eigene Individuen, wie Oesterle bei der Begrüßung zum Wahlkampfauftakt im Gasthof „Schaukelpferd“ in Ginsham bei Bruckmühl anmerkte. Genau diese Unterschiedlichkeit – von Juso bis Generation 60 plus – basierend auf einem gemeinsamen sozialdemokratischen Grundverständnis, sei ihre Stärke. Die vier stellten sich zum Wahlkampfauftakt vor. Für Werner sei demnach wichtig, dass die junge Generation ihre Zukunft aktiv mitgestaltet. Neben den Bezirkstag bestimmenden sozialen Themen möchte er der Kultur „nicht nur in Rosenheim im Kuko und Lokschuppen“, sondern in seiner ganzen Vielfalt in der Region Gehör verschaffen.
Keitz-Dimplmeiers Arbeitsmotto als Rechtsanwältin lautet: hinschauen, zuhören, kümmern. Das sieht sie auch im Ehrenamt als Bezirksrätin als eine wesentliche Aufgabe. Vor allem im sozialen Bereich sei dies für sie unverzichtbar etwa in Pflegestützpunkten oder Bezirkskrankenhäusern.
Als Diplom-Sozialpädagoge beim katholischen Sozialwerk München eingebunden, liegt einer von Franks politischen Schwerpunkten naturgemäß im Sozial- und Gesundheitsbereich. Aktuell stehen Lösungen für den Fach- und Hilfskräftemangel in diesem Bereich für ihn an oberster Stelle. Ein weiteres Thema ist die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum.
Osterles Motto lautet: „Alter schafft Zukunft.“ Als Mitglied des Bundesvorstands von 60 plus möchte er auch im Alter mitmischen und für gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen und politischen Leben eintreten. Er will für bezahlbaren, altersgerechten sowie barrierefreien Wohnungsbau kämpfen, den dezentralen Ausbau der Erneuerbaren Energien fördern, Mobilitätsanforderungen und -bedürfnisse aller im ländlichen Raum berücksichtigen und Bildungsangebote gerade mit Blick auf die zunehmende Digitalisierung auszubauen. An diesem Abend hatten nicht nur politische Ziele eine Bühne, sondern auch das regionale Künstler-Duo „Hund und Hoibe“.