Caritas-Gesamttreffen zur Flüchtlingssituation in Rosenheim

von Redaktion

Zahl ehrenamtlicher Helfer nimmt ab

Rosenheim – Trotz der kontinuierlich steigenden Flüchtlingszahlen in Bayern – und speziell im Landkreis Rosenheim – nimmt die Anzahl der ehrenamtlichen Helfer stetig ab. Nichtsdestotrotz verfügt der langjährig aktive Kern von Ehrenamtlichen, der zum Teil seit 2015 tätig ist, laut Caritas über einen reichen Erfahrungsschatz und umfassendes Wissen. Dennoch bleibt der Austausch zwischen ehrenamtlichen und hauptamtlichen Helfern von entscheidender Bedeutung für eine erfolgreiche Zusammenarbeit und gegenseitiges Verständnis.

Deshalb fand in der vergangenen Woche das alljährliche Gesamttreffen der Ehrenamtskoordination und Integrationslotsenstelle der Caritas Rosenheim, Fachdienst Asyl und Migration, in Zusammenarbeit mit dem katholischen Bildungswerk Rosenheim statt.

Rund 30 Teilnehmer aus dem gesamten Landkreis, die sich hauptamtlich oder ehrenamtlich in der Flüchtlingshilfe engagieren, kamen zu dem Treffen, um mit Vertretern des Landratsamtes, des Jobcenters und der Flüchtlings- und Integrationsberatung über verschiedene Themen zu sprechen und zu diskutieren.

Im Vergleich zum Gesamttreffen im Jahr 2022 konnte dieses Jahr eine erfreuliche Nachricht verkündet werden: Die Ämter berichteten teilweise von nahezu voll besetzten Stellen. Während des Gesamttreffens gaben die Ehrenamtskoordinatorin Melanie Bumberger von der Caritas, Alexandra Weber und Daniel Herbert vom Landratsamt sowie Ludmilla Freier vom Jobcenter einen Überblick über die derzeitige Situation.

Im Anschluss hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, Fragen zu stellen und bestimmte Themen näher zu erörtern. Dabei wurden beispielsweise die Abläufe im Landratsamt, die Lieferzeiten für neue Container sowie der Versicherungsschutz von Geflüchteten diskutiert. Nach dem offiziellen Teil konnten sich alle Beteiligten austauschen und vernetzen.

Artikel 10 von 11