Rosenheim – Die Rückkehr in die Bundesrepublik über die deutsch-österreichische Grenze ist für einen Rumänen, einen Italiener und einen Iraker nicht wie geplant verlaufen. Bei der Kontrolle an der A93 auf Höhe Kiefersfelden hatte sich herausgestellt, dass sie aus unterschiedlichen Gründen von Justizbehörden gesucht werden. Wie die Bundespolizisten feststellten, hatte das Amtsgericht Düren erst Mitte April dieses Jahres die Untersuchungshaft des rumänischen Staatsangehörigen angeordnet. Der 22-Jährige steht im dringenden Tatverdacht, als Mitglied einer Bande bei einem Einbruch in Nordrhein-Westfalen Buntmetall im Wert von knapp 20000 Euro gestohlen zu haben. Der Mann wurde in die JVA Traunstein eingeliefert. Wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis hatte das Amtsgericht Leipzig gegen den Italiener zunächst eine Geldstrafe von 3000 Euro, dann – weil er diese nicht zahlen konnte – eine 75-tägige Freiheitsstrafe verhängt. Der 44-Jährige wurde in die JVA Bernau gebracht. Der Iraker mit deutscher Aufenthaltserlaubnis hatte noch Justizschulden von 2100 Euro offen, die von einer Strafe wegen Trunkenheit im Verkehr herrührten. Der 26-Jährige „entlastete“ sein Portemonnaie bei der Bundespolizei und musste daher nicht ins Gefängnis.