Egal ob beim Klettern hoch hinaus, im Team sportlich schnell oder sicher im Umgang mit technischer Ausrüstung – der heimische Feuerwehrnachwuchs ist breit aufgestellt. Das zeigte sich kürzlich auch beim diesjährigen Kreisjugendfeuerwehrtag in Bad Endorf mit mehr als 300 Teilnehmern. Den Siegerpokal sicherte sich die Mannschaft aus Großholzhausen nach einem spannenden Wettbewerb. Kreisbrandrat Richard Schrank (mittleres Foto, links) und Bad Endorfs Bürgermeister Alois Loferer (rechts) freuten sich mit der stolzen Siegermannschaft. Die 81 Teams absolvierten insgesamt zwölf Stationen. Ob beim Kistenstapeln, Schlauchkegeln oder dem Anfertigen von Feuerwehrknoten unter Zeitdruck, ob beim Zielspritzen mit der Kübelspritze oder beim Kübeltennis – an allen Stationen waren Motivation, Ausdauer und Teamgeist gefragt. Und natürlich kam bei dem Wettbewerb auch der Spaß nicht zu kurz. Das Schwammwerfen sorgte zwischendurch für Abkühlung. Wie in den vergangenen Jahren gingen mit der Jugend des Technischen Hilfswerks Rosenheim und der Jugendfeuerwehr Unterpfaffenhofen aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck auch befreundete Gästeteams mit an den Start. „Sieger seid Ihr heute alle zusammen. Denn Ihr setzt Euch in Eurer Freizeit ehrenamtlich für Eure Mitmenschen ein“, gab die stellvertretende Landrätin Marianne Loferer den Jugendlichen mit auf den Weg. Für den neuen Kreisjugendfeuerwehrwart Marco Polster stellte der Kreisjugendfeuerwehrtag ein wichtiges Treffen der Feuerwehranwärter und ihrer Ausbilder dar. „Nutzt den Tag neben dem Wettbewerb bewusst auch, um Euch gegenseitig kennenzulernen. Ihr seid jetzt und künftig dann im aktiven Einsatzdienst eine unverzichtbare Gemeinschaft“, sagte er.
Am Ende des Tages folgte die mit großer Spannung erwartete Siegerehrung. Der Siegerpokal sowie zusätzlich ein Wanderpokal des Landkreises ging an die Jugendfeuerwehr Großholzhausen. Auf dem zweiten Platz folgte das Team aus Vogtareuth. Die Jugend aus Zaisering machte das Podium schließlich komplett.Foto re