Gesundheit als wichtiger Wirtschaftsfaktor der Region

von Redaktion

Gremium aus 16 Mitgliedern diskutiert Verbesserungen der aktuellen Situation – Erstes Netzwerk-Treffen nach Pandemie

Rosenheim – Der Landkreis Rosenheim hat sich in den zurückliegenden Jahren zu einer überregionalen Gesundheitsregion entwickelt. Um dem aktuellen Bedarf gerecht zu werden und sich den Herausforderungen rund um Fachkräftemangel, demografischen Wandel und Pandemie-Nachwirkungen zu stellen, hat sich kürzlich das Gesundheitsforum der „Gesundheitsregion plus“ getroffen.

„Nichts ist so beständig wie der Wandel“, leitete Landrat Otto Lederer seine Begrüßung ein und verwies damit auf die vielen Veränderungen in den zurückliegenden Jahren. So konnte das Gesundheitsforum pandemiebedingt erst jetzt wieder starten. Die Zusammensetzung der Gruppe hat sich in der Zwischenzeit verändert, ebenso die Geschäftsstellenleitung. Katrin Posch ist seit März für die „Gesundheitsregion plus“ verantwortlich und bringt ihr Wissen und viele neue Ideen ein. „Was sich aber nicht geändert hat, sind die Gründe, warum wir als Gremium regelmäßig zusammenkommen: Gesundheit ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor in der Region. Der demografische Wandel und das gesteigerte Gesundheits- und Umweltbewusstsein verstärken diese Entwicklung weiter“, erklärte Lederer. Ein erster Schritt ist nun nach der Pandemie das Sichten und Bewerten der aktuellen Bedarfe, um daraus konkrete Konzepte zu entwickeln.

Posch betonte: „Der Austausch und die Diskussion auf Augenhöhe stehen im Vordergrund. Nachhaltiges Gesundheitsmanagement im Sinne der Bürger des Landkreises braucht einen ganzheitlichen Blick auf das Thema Gesundheit.“ Daher sei ein Mix aus erfahrenen Fachkräften und Berufseinsteigern genauso wichtig wie allen eine Stimme zu geben – den großen Versorgern, der Pflege, den Leistungsträgern und den kleineren Gesundheitsfachberufen, der Wissenschaft, der Gesundheitsförderung und der Wohlfahrtspflege.

Das Gesundheitsforum ist das zentrale Gremium der „Gesundheitsregion plus“ und setzt sich aus 16 Vertretern der gesundheitsrelevanten Institutionen und Professionen aus dem Landkreis zusammen. Diese beschäftigen sich mit Themen wie dem Fachkräftemangel in der Gesundheitsbranche, der hausärztlichen Versorgung auf dem Land, dem erhöhten Pflegebedarf, Möglichkeiten der gesundheitlichen Prävention und allgemein mit der Umsetzung von Reformen im Gesundheitssystem.

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