Kiefersfelden/Rosenheim – Die Bundespolizei hat auf Höhe Kiefersfelden einen Deutschen und einen Marokkaner kontrolliert. Beide wurden jeweils mit einem Haftbefehl gesucht. Aufgrund früherer Strafverfahren hatten sie Geldstrafen in Höhe von 3300 Euro und 600 Euro zu zahlen. Gleichzeitig mussten sie aber auch neue Strafanzeigen entgegennehmen. Die Beamten fanden bei ihnen Kokain beziehungsweise Marihuana.
In der Kontrollstelle an der Inntalautobahn (A93) überprüften die Bundespolizisten die Personalien von zwei deutschen Pkw-Insassen. Es stellte sich heraus, dass das Amtsgericht München gegen den Beifahrer im Jahr 2020 einen Strafbefehl erlassen hatte. Demnach wurde von ihm wegen des Vergehens der Leistungserschleichung eine Geldstrafe in Höhe von 3300 Euro gefordert. Der 39-Jährige konnte den geforderten vierstelligen Betrag entrichten.
In einem Zug, der regelmäßig von Kufstein nach Rosenheim fährt, unterzogen Bundespolizisten kurz nach dem Haltepunkt Kiefersfelden einen marokkanischen Reisenden einer Kontrolle. Der Marokkaner hatte wegen eines früheren Drogenverstoßes eine Geldstrafe von 600 Euro zu entrichten. Eine Bekannte erklärte sich bereit, dem Verhafteten zu helfen. Die Frau zahlte den festgesetzten Betrag bei der Bundespolizei in München ein.