Es ist eine dramatische Situation: Nach den Stark- und Dauerregenfällen der vergangenen Woche kämpft Slowenien mit einer der schwersten Naturkatastrophen, die das Land je gesehen hat. Menschen starben in den Wassermassen, Dörfer mussten evakuiert und hunderte Menschen in Sicherheit gebracht werden. Bereits am Sonntag richtete die slowenische Regierung deshalb ein Hilfeersuchen an das Europäische Zentrum für die Koordination von Notfallmaßnahmen (ERCC). Das Technische Hilfswerk (THW) stellte daraufhin Einheiten zusammen, die im Kampf gegen die Überschwemmungen helfen sollen. „Die einzelnen Fachkräfte des Erkundungstrupps haben sich am Montagmorgen im Ortsverband Rosenheim getroffen und das weitere Vorgehen besprochen“, heißt es auf der Website des THW-Ortsverbandes Rosenheim. Im Anschluss hätte sich ein Konvoi mit rund einem halben Dutzend Fahrzeugen auf den Weg nach Slowenien gemacht. Ein weiteres Team ist am Dienstag aus Rosenheim in Richtung Slowenien aufgebrochen (Bild), das auf den Bereich Räumung spezialisiert ist und Trümmer und massive Hindernisse beseitigen wird. Hierfür haben sie unter anderem einen Kipper mit Tieflader und Bagger sowie einen Kipper mit einem Anhänger dabei. Den Kettenbagger können die THW-Kräfte auch in unwegsamem Gelände nutzen. Darüber hinaus kann er dank seines Gewichtes von 16 Tonnen schwere Lasten bewegen und heben. Foto THW