Anton Gröschl geht in den sportlichen Ruhestand

von Redaktion

42 Dienstjahre als Leiter der Wachtmeisterei des Amtsgerichts – Digitalisierung und Sicherheitsaufgaben umgesetzt

Rosenheim – Anton Gröschl blickt auf 42 Dienstjahre und einen eindrucksvollen Werdegang in der Justiz zurück. Seine berufliche Laufbahn begann er in der freien Wirtschaft als Kfz-Mechaniker und Lkw-Fahrer. Über den Sport kam er am 17. Oktober 1981 zur Justiz, nachdem ihn sein damaliger Trainer angeworben hatte.

Was als kleine Abteilung begann, vergrößerte sich zunehmend. Und auch die Aufgaben der Wachtmeisterei veränderten sich. Als Gröschl seinen Dienst begann, waren lediglich sechs Wachtmeister beschäftigt – eine reine Männerdomäne, bis vor etwa 15 Jahren die erste weibliche Wachtmeisterin ihren Dienst antrat.

25 Jahre leitete Gröschl die Wachtmeisterei, als Jüngster der Abteilung hatte er sie 1998 übernommen. Dabei galt es, im Lauf der Zeit einige Herausforderungen zu meistern, insbesondere die fortschreitende Digitalisierung und verantwortungsvollen Aufgaben im Bereich der Sicherheit. Damit einhergehend veränderte sich auch die Berufsbezeichnung, sodass Gröschl offiziell als „Justizsicherheitshauptsekretär“ in den Ruhestand eintritt. Der Pensionär wendet sich nun seinen sportlichen Hobbys, insbesondere dem Laufen und Radfahren, zu. Vielen Rosenheimern ist er als erfolgreicher Leichtathlet bekannt, als bayerischer Meister in diversen läuferischen Disziplinen. Mit großem Engagement ist er im Trainerbereich tätig und gibt dort seine langjährige Erfahrung weiter. Die Nachfolge als Leiter der Wachtmeisterei des Amtsgerichts Rosenheim tritt Justizsicherheitsobersekretär Andreas Stößer an, der seit 2010 als Stellvertreter Gröschls fungierte.

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