Hannes Hubert übernimmt Amt des Vorsitzenden

von Redaktion

Neuer Vorstand bei den Familienunternehmern Südostbayern

Rosenheim – Die Familienunternehmer haben bei ihrer Regionalkonferenz für Südostbayern kürzlich einen neuen Vorstand gewählt. Dabei ging der Vorsitz vom Rosenheimer Rechtsanwalt Professor Peter M. Astner auf Hannes Hubert über.

Hubert ist Steuerberater und Wirtschaftsprüfer und seit 2011 als Partner in der ZVDG-Steuerberatungsgesellschaft in Rosenheim ansässig. Im Regionalvorstand der Familienunternehmer war er bereits langjährig für die Finanzen verantwortlich.

In seiner Antrittsrede wies Hubert auf die doppelte Bedeutung des Verbands hin: die Vernetzung in der Region und die Unterstützung der politischen Interessenvertretung auf Bundesebene, damit auf die Belange von Mittelstand und haftenden Unternehmern mehr Rücksicht genommen wird. Beides wolle er mit seinen Vorstandskollegen in regelmäßigen politischen und gesellschaftlichen Veranstaltungen in der Region zur Geltung kommen lassen.

Auch bei den weiteren Mitgliedern des Regionalvorstandes handelt es sich um Unternehmer, die seit vielen Jahren im Verband engagiert sind: Barbara von Hagmann aus Rott, Georg Zanetti aus Nußdorf, Gerd Maas aus Wasserburg und Mathias Rinke aus Traunstein. Der scheidende Vorsitzende Peter M. Astner unterstützt die Familienunternehmer ebenfalls weiter und wurde in den Regionalvorstand aufgenommen.

Die Regionalkonferenz nahm man zum Anlass das von Astner entwickelte, nachhaltige Leuchtturm-Projekt für studentisches Wohnen „Campus RO“ direkt neben der Technischen Hochschule Rosenheim zu besichtigen. Ebenso das angeschlossene Hotel „Nuna“. Für den politischen Anstrich des Abends sorgte der Landesvorsitzende der Familienunternehmer Prinz Luitpold von Bayern. In seinem Grußwort wies er anhand von Beispielen aus seiner eigenen unternehmerischen Praxis in der Entwicklung von Brauereien weltweit auf die immer tiefer gehende Regulierung von Unternehmen hin. Diese sei derart ausufernd, dass man schon bald von einer „DDR 2.0“ reden könne, so der Prinz.

Das nahm auch Gerd Maas auf, der in Berlin für den Verband die Kommission Wirtschaftsethik leitet. In seinem Schlusswort sprach Maas von der „sozialistischen Agenda“, die Politik und Konzerne gemeinsam vorantreiben anstatt auf Eigentum, unternehmerische Verantwortung, Wettbewerb und Marktwirtschaft zu setzen. Maas endete mit einem Zitat des argentinischen Staatspräsidenten Javier Milei aus dessen Rede beim Weltwirtschaftsforum in Davos: „Es lebe die Freiheit, verdammt noch mal!“

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