Öko-Modellregion um vier Kommunen erweitert

von Redaktion

Netzwerk Hochries-Kampenwand-Wendelstein wächst – Glanz durch neue Akteure – Projektverlängerung bis 2027 genehmigt

Frasdorf/Rosenheim – Das Beratungsnetzwerk der Öko-Modellregion Hochries-Kampenwand-Wendelstein (ÖMR) hat sich zu seiner fünften Sitzung getroffen. Dabei gab es mehrere Gründe zum Feiern. Denn das Bayerische Staatsministerium hatte informiert, dass die beantragte Verlängerung der ÖMR genehmigt ist. So läuft das Projekt bis zum Jahr 2027 weiter. Positiv ist zudem die seit Januar offizielle Vergrößerung der Öko-Modellregion. Die Inntalgemeinden Brannenburg, Nußdorf sowie Oberaudorf und Kiefersfelden sind zu den bestehenden acht Kommunen beigetreten. Dadurch erweiterte sich auch das Beratungsnetzwerk der ÖMR. Bürgermeister der Mitgliedsgemeinden sowie Vertreter aus Landwirtschaft und aus Ämtern bilden das Netzwerk.

„Die neuen Mitglieder, sowohl die Bürgermeister als auch die Landwirte des Beratungsnetzwerks, ergänzen die Runde mit ihren Fachkenntnissen und Praxisbezug perfekt und tragen mit ihrem Engagement dazu bei, unsere Strategie für das laufende Jahr zu schärfen“, so die beiden Managerinnen der ÖMR, Steffi Adeili und Steffi Wimmer. Außerdem anwesend war Irmi Prankl, die das ÖMR-Management ab April nach ihrer Elternzeit wieder unterstützt.

Nach der Vorstellungsrunde und dem Stimmungsbild der Teilnehmenden über aktuelle landwirtschaftliche Themen stellte Wimmer die Pläne für das laufende Jahr vor. Bereits im Vorfeld wurden Ideen der Teilnehmenden abgefragt, um den Entwurf des Jahresplans 2024 in der Sitzung zu präsentieren. So geht es vor allem darum, den Online-Marktplatz „Rosenheimer Weidefleisch“ weiterzuentwickeln und die neuen Mitgliedsgemeinden einzubinden. Ferner stehen die Bewusstseinsbildung im Fokus sowie der Landwirt-Verbraucher-Dialog.

Die Anwesenden diskutierten rege und lieferten dabei wertvolle Rückmeldungen über die Arbeit der Öko-Modellregion. „Einmal im Jahr haben wir die Chance, alle an einem Tisch zu haben. Diese Zeit wollen wir intensiv für konstruktive Gespräche nutzen. Für uns sind die Rückmeldungen und Impulse sehr wichtig zur Weiterentwicklung“, so Wimmer.

Die ÖMR-Managerinnen dankten den Mitgliedern des Netzwerks für deren Engagement.

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