„Lichtspiele“ enden in Polizeizelle

von Redaktion

Rosenheim – Licht an und Licht aus, dann wieder und immer wieder das gleiche Spiel. So lautete am vergangenen Samstag gegen 23 Uhr die Mitteilung eines Betreibers eines Lokals in der Rosenheimer Innstraße. Durch einen bis dahin noch unbekannten Mann werde ständig in das Innere mit einer Taschenlampe geleuchtet, so ein Ärgernis. Seine Gäste, die das Lokal verlassen, werden mit dem Lichtstrahl im Gesicht geblendet. Die Einsatzkräfte trafen vor Ort den „Organisator des ungewollten Lichtspiels“ an. Es handelte sich um einen 37-jährigen Mann aus Stephanskirchen. Auf Ansprache wirkte der Mann merklich alkoholisiert und weigerte sich, die Lampe auszuschalten. Einem ausgesprochenen Platzverweis leistete er keine Folge und wurde dann noch mehr und mehr aggressiver und gewaltbereiter. Er versuchte dann, die Beamten mit der Lampe im Gesicht zu blenden, Handfesseln sollten angelegt werden. Dabei ging er die Einsatzkräfte körperlich an, der Stephanskirchner musste mit Zwang gefesselt werden. Als er später in die Ausnüchterungszelle verbracht wurde, versuchte er, auf die Beamten einzuschlagen, sich loszureißen und zu flüchten. Weit kam er nicht, die Verbringung in die Zelle erfolgte kurz danach. Durch den Vorfall wurde ein 31-jähriger Beamter der Rosenheimer Inspektion am Arm leicht verletzt. Eine medizinische Versorgung war nicht erforderlich. Ein Atemalkoholtest beim 37-Jährigen ergab einen Wert von rund einem Promille. Die Beamten leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen eines tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte gegen den Stephanskirchner ein.

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