Rosenheim – Ein 34-Jähriger war am Montagabend schon beinahe auf dem Weg von der Bundespolizei in Rosenheim in die nächstgelegene Haftanstalt. Die Mutter des gesuchten Münchners konnte den Gang ins Gefängnis aber gerade noch abwenden. Dank ihrer finanziellen Unterstützung blieben dem Sohn 60 Tage hinter Gittern erspart. Bei der Überprüfung der Personalien des deutschen Staatsangehörigen in einem Regionalzug aus Österreich fanden die Bundespolizisten kurz vor dem Halt in Rosenheim heraus, dass gegen ihn ein Strafbefehl vorliegt. Demnach hatte das Amtsgericht München wegen einer von ihm begangenen Körperverletzung im September 2022 eine Geldstrafe in Höhe von 2400 Euro festgesetzt. Die telefonisch verständigte Mutter erklärte sich bereit, für ihr erwachsenes Kind einzuspringen und zahlte das Geld bei einer Polizeidienststelle im Landkreis München ein. Dank der somit beglichenen Geldstrafe konnte ihr Sohn die Bundespolizeiinspektion in Rosenheim verlassen.