Das Angebot des Kreisjugendrings Rosenheim ist riesig

von Redaktion

Vollversammlung in Kolbermoor – Stellvertretende Landrätin Marianne Loferer dankt den vielen Jugendleitern für ihre Arbeit

Rosenheim/Kolbermoor – Bei der Freiwilligen Feuerwehr Kolbermoor tagte die Frühjahrsvollversammlung des Kreisjugendrings (KJR) Rosenheim. Neben einem positiven Rückblick konnte allerdings die verwaiste Position des Ersten Vorsitzenden nicht besetzt werden.

Der Versammlung wohnten auch die stellvertretende Landrätin Marianne Loferer (CSU), der Zweite Bürgermeister der Stadt Kolbermoor, Dieter Kannengießer (Parteifrei) sowie Sabine Stelzmann (Leiterin des Kreisjugendamtes), bei.

Vertreter von Jugendorganisationen, Behörden, Vereinen und Verbänden aus dem Landkreis Rosenheim waren hierzu nach Kolbermoor gekommen, denn der Kreisjugendring Rosenheim ist eine Arbeitsgemeinschaft von 31 Jugendverbänden, Jugendorganisationen und Jugendinitiativen im Landkreis Rosenheim. Die Versammlung brachte eine ganze Menge an Informationen mit sich. Zuerst aber stellte Armin Hörl, Kommandant der Kolbermoorer Wehr, als Gastgeber die Wichtigkeit der Jugendarbeit heraus. „Man muss die Jugendlichen nicht nur haben, sondern sie auch fördern“ betonte er. Marianne Loferer überbrachte den Dank des Landkreises an die vielen Jugendleiter in den Verbänden. „Wir sehen, was sie tagtäglich leisten“ sagte die Politikerin. Er sei froh, dass alle so engagiert sind meinte Dieter Kannengießer und bekundete, dass es ohne das Ehrenamt kein Vereinsleben gäbe. Er bewundere die vielen Möglichkeiten zu einem Austausch der Jugendlichen untereinander. Thomas Unger, stellvertretender Vorsitzender des KJR ehrte in der Folge Erika Spohn zu ihrem 30. Vorstandsjubiläum und überreichte ihr Urkunde und einen Blumenstrauß. Geschäftsführer Jörg Giesler stellte zwei Neuaufnahmen vor: Die „Bergebezwinger aus Rohrdorf fanden ein einstimmiges Votum und bei der bayerischen Theaterjugend ist die Aufnahme in Vorbereitung. Was Jugendarbeit alles zustande bringt, zeigte dann die Jugendfeuerwehr Kolbermoor mit einer Filmpräsentation. Mit dem Film wollen die jungen Feuerwehrler nicht nur neue Mitglieder gewinnen, sondern auch die vielfältigen Aufgaben der Feuerwehr zeigen. Die bewegenden Bilder fanden viel Anerkennung, wie der Applaus zeigte. Erika Spohn präsentierte dann einen positiven Jahresrückblick mit fast normaler Jugendarbeit (nach Corona). Von der 75-Jahr-Feier über die Reiterfreizeit und der Spielstadt fand auch wieder ein Jugendhoagascht statt. Aber der KJR bot noch mehr: Freizeiten, Jugendaustausche, JugendgruppenFilme, Jugendradio und Online-Challenges.

Sie dankte am Ende allen, die die Jugendarbeit leben. Nüchterne, aber positive, Zahlen hatte Matthias Seibt bei der Präsentation der Jahresrechnung 2023 zur Hand.

Einen Themen-Input gab es dann in der aktiven Pause an drei Tischen; Neue Informationen holen oder mit anderen ins Gespräch kommen war hier das Motto, das dankend und reichlich angenommen wurde. Die Nachwahl eines Vorsitzenden und eines Beisitzers zeigte dann Höhen und Tiefen auf. Seit Herbst ist die Position des Ersten Vorsitzenden vakant und auch diesmal fand sich kein Bewerber unter den fast 50 Delegierten. Sabine Stelzmann: „In der Herbstversammlung werden wir erneut eine Nachwahl durchführen“. 2025 steht dann der gesamte Vorstand zur Wahl. Erfreulich aber, dass mit Anke Wobser von der Adventjugend Bad Aibling ein neuer Beisitzer (Vorstandsmitglied) gewonnen werden konnte. Informationen aus der Kommunalen Jugendarbeit, aus dem KJR und den Verbänden waren dann die letzten Tagesordnungspunkte. Unter Sonstiges informierte Nathalie Krüger, dass es am Samstag, 1. Juni, im Mangfallpark einen CSD (Christopher Street Day) gibt, und Christoph Jäger, stellvertretender Bezirksjugendleiter des THW (Technisches Hilfswerk), schilderte die Notwendigkeit für ein neues Transportfahrzeug (Preis rund 75000 Euro), das leider nur durch eine öffentliche Spendenbereitschaft finanziert werden kann.Werner Stache

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