Die guten alten Zeiten und Heldentaten von gestern – auf der Wiesn werden sie wieder lebendig. So etwa, als sich der Kurt und der Klaus zufällig über den Weg liefen: Kurt Franz vom Bayernbund war in den 80er- und 90er-Jahren Vorstand des Radsportvereins Rosenheim (RSV) – und Klaus Auracher (rechts) in den 70ern ein begnadeter Bergzeitfahrer. Der gebürtige Unterwössener wurde 1974 deutscher Vize-Bergmeister in Sonthofen, 1970 gewann er das 20. Internationale Henninger-Turm-Rennen in Frankfurt. Franz hat das Rosenheimer Herbstfestkriterium eingeführt, als vor Jahrzehnten die Fußgängerzone entstand. „Später wurde am Ludwigsplatz, kurz vor dem Mittertor, die Regenrinne gebaut – das war aus Sicherheitsgründen leider das Aus fürs Radkriterium“, erinnert er sich. Und noch eine Anekdote: Als der Betreuer von Radweltmeister Rudi Altig im Achental Urlaub machte, war er mächtig beeindruckt von Auracher, den er täglich bei jedem Wetter mit dem Rennrad zur Arbeit fahren sah. „Zwei Jahre, dann bist du an der Spitze“, prophezeite der Profi-Betreuer. So war es dann auch. Foto hö