Professur für Romed-Chefarzt der Kinderchirurgie

von Redaktion

Besondere Ehre für Dr. Christian Knorr

Rosenheim – Privatdozent Dr. Christian Knorr, Chefarzt der Klinik für Neugeborenen- und Kinderchirurgie am Romed-Klinikum, wurde von der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg zum außerplanmäßigen Professor ernannt. „Mit seiner umfassenden klinischen Expertise und seinem wissenschaftlichen Engagement ist Professor Dr. Knorr eine große Bereicherung für unser Klinikum. Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung, die seine herausragenden Leistungen in der Kinderchirurgie würdigt und sind stolz, einen so hoch qualifizierten Spezialisten in unseren Reihen zu haben“, betont Privatdozent Dr. Andreas Bauer, Ärztlicher Direktor.

Am Romed-Klinikum Rosenheim bietet Professor Dr. Knorr ambulante kinderchirurgische Sprechstunden für Neugeborene, Kinder und Jugendliche an. Diese finden sowohl am Romed-Klinikum als auch im MVZ Rosenheim statt und können zusätzlich als Videosprechstunden genutzt werden. Neben der allgemeinen kinderchirurgischen Versorgung liegt ein besonderer Schwerpunkt der Klinik auf einem neuartigen Neurostimulationsverfahren, das der Chefarzt eingeführt hat und das jungen Patienten mit Funktionsstörungen des Enddarms neue therapeutische Möglichkeiten eröffnet. Ein Beispiel ist die sakrale Schrittmacherimplantation: Durch gezielte Stimulation der Sakralnerven hilft dieses Verfahren, die Nervenaktivität zu modulieren und die Kontrolle über Schließmuskel und Enddarm deutlich zu verbessern. Diese minimalinvasive Methode wird besonders dann eingesetzt, wenn konservative Behandlungsmöglichkeiten nicht ausreichen. Darüber hinaus handelt es sich dabei um eine schonende und individuell angepasste Therapieoption.

„Die Ernennung zum außerplanmäßigen Professor ist für mich eine große Ehre und Ansporn zugleich, die Entwicklung in der Kinderchirurgie weiter voranzutreiben. Ich freue mich darauf, mein Wissen mit den Studierenden zu teilen, neue wissenschaftliche Erkenntnisse direkt in die klinische Praxis zu integrieren, damit jungen Patienten stets bestmöglich versorgt werden“, erklärt Professor Dr. Knorr.

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