Rosenheim – Der Kreisjugendring Rosenheim bereitet sich auf die U18-Bundestagswahl 2025 vor und übernimmt erneut die Regionalkoordination für den Landkreis. Die U18-Wahl, ein Instrument der politischen außerschulischen Jugendbildung, ermöglicht Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren eine simulierte Wahlbeteiligung. Wie der Kreisjugendring mitteilt, können vom 7. bis 14. Februar 2025 die U18-Wahllokale öffnen – neun Tage vor der offiziellen Bundestagswahl am Sonntag, 23. Februar. Bei der kommenden U18-Wahl werden aufgrund der kurzen Vorbereitungszeit ausschließlich die Zweitstimmenergebnisse erfasst. Bereits bei der vergangenen U18-Bundestagswahl im Jahr 2021 beteiligten sich über 830 Kinder und Jugendliche aus Stadt und Landkreis Rosenheim in 19 Wahllokalen. Bayernweit gaben in über 700 Wahllokalen mehr als 68000 junge Menschen ihre Stimme ab, deutschlandweit waren es über 266000 Stimmen.
Die Wahllokale können von allen parteipolitisch unabhängigen und demokratisch gesinnten Institutionen, Initiativen oder Einrichtungen betrieben werden. Bevorzugt werden sie an Orten eingerichtet, an denen sich Jugendliche aufhalten, etwa in Schulen, Vereinen, Jugendeinrichtungen oder an öffentlichen Plätzen. Auch mobile Wahllokale sind möglich.
Während sich der Stadtjugendring um die Wahllokale im Stadtgebiet kümmert, übernimmt der Kreisjugendring die Überprüfung und Freischaltung der regionalen Wahllokale im Landkreis. Die Ergebnisse werden zu einem Gesamt-Wahlkreis-Ergebnis für den Wahlkreis 221 zusammengefasst. Die Veröffentlichung der Ergebnisse erfolgt unmittelbar nach Schließung der Wahllokale am 14. Februar auf der U18.org-Homepage.
Interessierte Einrichtungen können sich beim Kreisjugendring unter Telefon 08031/15990 oder per E-Mail an u18@kjrrosenheim. de melden.