Rosenheim – Wenn ein enger Angehöriger stirbt, ist jedes Mitglied in der Familie oft mit seinem eigenen Leid und seiner eigenen Trauer beschäftigt, manchmal gar in dieser gefangen. Da kann es schnell vorkommen, dass Erwachsene die trauernden Kinder aus dem Blick verlieren. Diese wiederum passen sich oft an, um nicht aufzufallen und nicht noch mehr zur Belastung für ihre Eltern zu werden. Unter dem Titel „Trauer macht durstig“ erläutern Diakon Tobias Rilling, Gründer von „Lacrima – Zentrum für trauernde Kinder“, und Beate Wimmer, Lacrima-Leiterin der Region Südost mit Sitz in Wasserburg, wie sich kindliche Trauer von der Trauer Erwachsener unterscheidet und wie Eltern damit umgehen können. Der Vortrag mit Gespräch zum Thema kindliche Trauer findet am Dienstag, 8. April, um 19.30 Uhr im Haus für Kinder in Kolbermoor, Bodenseestraße 22, sowie am Mittwoch, 9. April, um 19.30 Uhr im Gemeindehaus in Ebersberg, Abt-Williram-Straße 90, statt. Ein Büchertisch mit themenbezogener Literatur steht an beiden Abenden bereit, wie die Veranstalter mitteilen. Die Teilnahme ist kostenfrei, Veranstalter ist das evangelische Dekanat Rosenheim.