Bad Feilnbach – Was als Familienausflug begann, endete mit bangen Augenblicken. Am Ostermontag sorgte die Vermisstensuche nach einem Sechsjährigen aus dem Landkreis Rosenheim für Aufregung rund um die Tregler Alm.
Der Bub war am Nachmittag während einer Wanderung verschwunden, was einen sofortigen Sucheinsatz auslöste. „Die Eltern haben ihn dort einfach kurz aus den Augen verloren“, erklärte eine Sprecherin der Polizeiinspektion Brannenburg gestern auf OVB-Anfrage.
Nachdem sie ihr Kind nicht mehr finden konnten, hätten sie umgehend die Polizei informiert. Einsatzkräfte der Bergwacht Bad Feilnbach, unterstützt von der Polizei und einem Polizeihubschrauber, durchkämmten anschließend das Gebiet rund um den beliebten Wanderweg. Laut Polizeiangaben waren neben dem Hubschrauber Einsatzkräfte der Polizeiinspektion Brannenburg und der Alpinen Einsatzgruppe vor Ort. Auch ein Personensuchhund wurde angefordert.
Doch nach rund einer Dreiviertelstunde gab es glücklicherweise bereits Entwarnung: Ein aufmerksamer Wanderer hatte das Kind gefunden und zur nahegelegenen Bergrettungswache gebracht. Die polizeiliche Suche hatte sich zu diesem Zeitpunkt nur auf den Bereich rund um die Tregler Alm konzentriert. „Es wurden also noch gar keine Wälder oder größere Gebiete abgesucht“, sagte die Polizeisprecherin.
Noch bevor also eine großflächige Suchaktion gestartet werden musste, konnte der Vorfall dank des schnellen und koordinierten Einsatzes aller Beteiligten glimpflich enden.
Doch wie geht es dem Sechsjährigen nach den bangen Augenblicken? „Letztlich hat sich der Bub einfach verlaufen und das Ganze war zum Glück eine recht kurze Geschichte“, erläuterte die Polizeisprecherin gestern. Das Wichtigste sei: „Der Bub ist wohlauf.“ Konrad Kriechbaumer