Prien – Ein erschöpfter Rotmilan hat dank aufmerksamer Hilfe und fachkundiger Pflege eine zweite Chance bekommen. Am Freitag, 25. Juli, bemerkte eine Passantin den Greifvogel am Boden und informierte umgehend die Polizeiinspektion Prien.
Polizei und Experten helfen
Ein Streifenteam nahm dann das Tier auf und brachte es zur Auffangstation der Falknerin Katharina Weinberger. Die Tierärztin Stefanie Pfohl vom VetTeam Prien untersuchte den Rotmilan und stellte fest, dass er ausgetrocknet und voller Parasiten war.
Gefiederter Pechvogel ohne Jagdglück
Ursache dafür war vermutlich mangelnder Jagderfolg. Somit konnte der Vogel nicht ausreichend Flüssigkeit aufnehmen. Greifvögel nehmen ihre notwendige Flüssigkeit über die Beute auf, können sie nicht erfolgreich jagen, verdursten sie.
Zwei Wochen fachkundige Pflege
Der Rotmilan erhielt umgehend Infusionen und wurde dann knapp zwei Wochen lang von Katharina Weinberger gepflegt. Am vergangenen Mittwoch wurde der vollständig genesene Rotmilan nun in der Nähe seines Fundortes wieder in die Freiheit entlassen.