Gegen den Strom

von Redaktion

„Nur wer gegen den Strom schwimmt, kann zur Quelle kommen.“ Dieses Sprichwort bringt zum Ausdruck, dass man im Leben manchmal gegen die Mehrheitsmeinung und einen allgemeinen Trend einstehen muss. Nur so kann man die selbst gesteckten Ziele im Blick behalten und erreichen. Es ist freilich unbequem und viel anstrengender, nicht einfach mit der Masse mitzuschwimmen. Aber nur so gelangt man eben zur Quelle. Das heißt, nur so findet man zu tieferen Erkenntnissen, die uns auch lebendig machen. Auf dem obigen Bild ist ein Bach zu sehen, bei dem die Fische wohl kaum zurück zur Quelle schwimmen können. Zu hoch erscheint hier die Hürde, genau wie manche Hindernisse auf unserem Lebensweg. Als ich beim Wandern an diesem Bach vorbeikomme, muss ich an ein Erlebnis denken, das ich vor ein paar Jahren im Urlaub in Norwegen mit eigenen Augen sehen konnte. Sonst würde ich es vielleicht selber nicht glauben. Dort, in Norwegen, habe ich mitverfolgen dürfen, wie Lachse über meterhohe Wasserfälle hinaufgesprungen sind, um zu ihrem Laichgewässer zurückzukehren. Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Nicht immer, aber tatsächlich viel öfter, als wir es erahnen.

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