Wenn sich der Sohn das Leben nimmt
Susanne Reiber geht offen mit dem Suizid ihres Sohnes um. Foto privat
Überdurchschnittlich viele Suizide in der Region, Susanne Reiber aus Bad Feilnbach hat ihren Sohn durch Suizid verloren. Ein Jahr danach spricht sie über den Verlust – und warum sie es sich zur Aufgabe gemacht hat, Menschen mit ähnlichen Schicksalen zu unterstützen. Über ein Tabuthema, das eigentlich keines sein sollte.
Rosenheim/Bad Feilnbach – Es ist eine Frage, die sich Susanne Reiber (64) in den vergangenen 15 Monaten immer wieder gestellt hat: Wie kann man weitermachen, wenn sich der eigene Sohn das Leben genommen hat? Mit leiser Stimme erzählt sie am Telefon von ihrem Ludwig. Seelenkind nennt sie ihn, manchma