Bundesinnenminister Alexander Dobrindt hat den Grenzübergang Kiefersfelden an der bayerisch-österreichischen Grenze an der A93 besucht, um eine erste Bilanz der verschärften Grenzkontrollen zu ziehen. Nach seinen Angaben ist die Zahl der Zurückweisungen innerhalb der ersten sieben Tage der intensivierten Maßnahmen um 45 Prozent gestiegen. Das zeige, so Dobrindt, dass die Kontrollen wirkten und ein klares Signal für eine veränderte Migrationspolitik in Deutschland aussendeten. Zur Umsetzung der Maßnahmen seien bundesweit 3000 zusätzliche Polizeikräfte eingesetzt worden. Damit seien derzeit insgesamt rund 14 000 Beamtinnen und Beamte an den Grenzen im Einsatz, teilweise in Zwölf-Stunden-Schichten. Begleitet wurde der Bundesinnenminister bei seinem Besuch von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder, der betonte, an der Grenze gelte wieder „Law and Order“.
Dobrindt verwies zudem auf den engen Austausch mit den europäischen Nachbarstaaten. Er stehe in Kontakt mit Partnerländern und habe bereits Gespräche in Paris geführt.
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