Rosenheim/Chiemgau – In den vergangenen Monaten gab es in der Region wiederholt schwere und teils tödliche Arbeitsunfällen auf Baustellen. Im Februar 2025 kam es in Oberneukirchen im Landkreis Mühldorf zu einem tragischen Unglück auf einer Kita-Baustelle. Ein 32-jähriger Arbeiter wurde bei Arbeiten von nachrutschendem Erdmaterial verschüttet. Der Mann konnte nur noch tot geborgen werden. Die Baustelle wurde daraufhin vorübergehend stillgelegt, die Ermittlungen zur genauen Unfallursache dauerten an.
Im Februar 2025 kam es zu einem tödlichen Baustellenunfall. In Grassau starb ein 22-jähriger Arbeiter, als bei Abbrucharbeiten Teile eines Balkons herabfielen. Ein 23-jähriger Kollege erlitt dabei schwere Verletzungen. Im November 2025 schließlich wurde in Hundham bei Fischbachau ein 50-jähriger Bauherr von herabstürzenden Ziegelpaletten eines Krans tödlich getroffen. In Feldkirchen-Westerham stürzte im November 2025 ein 32-jähriger Zimmerermeister rund sechs Meter von einem Dach und zog sich schwere Verletzungen zu. In Inzell kippte im März 2025 ein Kies-Lkw auf einer Baustelle um, der Fahrer wurde dabei nur leicht verletzt.
In Bernau verlor im November 2025 ein Gabelstaplerfahrer kurzzeitig das Bewusstsein, nachdem sein Fahrzeug beim Versetzen von Pflastersteinen umgekippt war.