Auto kracht in Schranken-Steuerung

von Redaktion

Bahnverkehr kurzfristig eingestellt

Stephanskirchen – Ein 20-jähriger Autofahrer ist in Stephanskirchen mit seinem Pkw gegen die Steuereinheit eines Bahnübergangs gekracht, woraufhin der Bahnverkehr kurzfristig eingestellt worden ist. Der Unfall ereignete sich am Sonntag, 11. Januar, gegen 1 Uhr in der Simsseestraße, wie die Polizei mitteilt. Der Mann aus dem östlichen Landkreis Rosenheim fuhr von Stephanskirchen kommend in Richtung Riedering, als sein Auto in einer Rechtskurve auf schneeglatter Fahrbahn ins Schleudern geraten sein soll. Beim Überfahren der Gleise kam der Wagen nach links von der Fahrbahn ab und prallte gegen die Steuereinheit der Schrankenanlage.

Der Bahnverkehr musste laut Polizei für kurze Zeit unterbrochen werden. Ein Notfalltechniker der Deutschen Bahn prüfte die beschädigte Steuereinheit und konnte den Zugverkehr nach rund 45 Minuten wieder freigeben.

Am Auto entstand nach Polizeiangaben ein geschätzter Schaden von rund 5.000 Euro. Wie hoch der Schaden an der Steuereinheit ist, steht derzeit noch nicht fest. Gegen den Fahrer wurde ein Bußgeldverfahren mit Punkten in Flensburg eingeleitet. Sein Pkw musste abgeschleppt werden.

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