„Klare Stimme für den Mittelstand“

von Redaktion

Bayernpartei stellt Kreistagsliste auf – Wirtschaft und Heimat im Fokus

Rosenheim – Mit einer personell breit aufgestellten Liste und klaren politischen Schwerpunkten geht die Bayernpartei im Landkreis Rosenheim in die Kreistagswahl am 8. März. Ziel der Partei ist es, Fraktionsstärke zu erreichen und die Zahl der Mandate im Kreistag deutlich auszubauen, wie die Partei mitteilt.

Bei der gut besuchten Aufstellungsversammlung begrüßte der Kreisvorsitzende, Kreisrat und Landratskandidat Helmut Freund zahlreiche Mitglieder und Gäste. Die Wahlleitung übernahm der Bad Aiblinger Stadtrat und Bürgermeisterkandidat Florian Weber. Einstimmig beschlossen wurde eine vollständige Kreistagsliste mit 70 Kandidaten sowie mehreren Ersatzkandidaten.

Die Liste weist nach Angaben der Partei eine breite berufliche und gesellschaftliche Verwurzelung im Landkreis auf. Überdurchschnittlich vertreten sind Handwerker, darunter Meister und Selbstständige, ergänzt durch Vertreter aus Mittelstand, Industrie und öffentlichem Dienst. Die Kandidaten kommen aus allen Teilen des Landkreises Rosenheim und sollen damit die Vielfalt des Landkreises widerspiegeln. Die Altersstruktur reicht von jungen Erwachsenen bis zu erfahrenen Senioren.

Als Spitzenkandidat wurde der bereits nominierte Landratskandidat Helmut Freund (35) gewählt. Freund ist Kreisrat und beruflich als Technischer Leiter in der Bauberatung bei einem Baustoffhersteller im Bereich Trockenbau tätig. Zudem ist er nach eigenen Angaben tief im gesellschaftlichen Leben des Landkreises verwurzelt, unter anderem als Trachtenvorstand sowie durch Engagement in zahlreichen Vereinen.

In seiner Ansprache skizzierte Freund die inhaltliche Ausrichtung der Bayernpartei im Landkreis. Die Partei stehe für kommunale Verantwortung, die Stärkung des Ehrenamts und faire finanzielle Rahmenbedingungen für den Landkreis, seine Städte und Gemeinden. Gleichzeitig betonte er die wirtschaftspolitische Linie: Nach mehreren Jahren wirtschaftlicher Stagnation brauche der Landkreis Rosenheim wieder spürbare wirtschaftliche Impulse. Die Bayernpartei versteht sich laut Freund als „klare Stimme für den Mittelstand, für Handwerk, Selbstständige und regionale Betriebe – sachlich, wirtschaftsnah und mit dem Anspruch, die eigenen politischen Ziele konsequent umzusetzen“.

Inhaltlich setzt die Kreistagsliste nach Angaben der Partei Schwerpunkte auf eine heimatverträgliche Entwicklung des Landkreises. Dazu zählen bezahlbarer Wohnraum, maßvolles und ortsbildverträgliches Bauen sowie generationengerechte Wohnkonzepte. Ein weiterer Fokus liegt auf der Stärkung der regionalen Landwirtschaft und Wertschöpfung mit kurzen Wegen, fairen Preisen und einem gleichwertigen Nebeneinander unterschiedlicher Bewirtschaftungsformen.

Bei den großen Infrastrukturfragen bezieht die Bayernpartei ebenfalls Stellung. Beim Brenner-Nordzulauf spricht sie sich für die Modernisierung und den Ausbau der bestehenden Bahnstrecke aus; eine zusätzliche Neubautrasse sei nicht notwendig. In der Gesundheitsversorgung setzt sich die Partei für den Erhalt aller drei Romed-Klinikstandorte im Landkreis ein. Zudem bekennt sich die Partei zu einem spürbaren Abbau von Bürokratie.

Freund griff in seiner Rede auch den Durchfahrtsverkehr durch anliegende Orte bei Stau auf den Autobahnen auf. Es sei richtig, dass entsprechende Durchfahrtsverbote eingeführt wurden. Entscheidend sei nun aber, dass auch die notwendigen personellen und technischen Ressourcen geschaffen werden, um diese Verbote konsequent zu kontrollieren, erklärte Freund.

Die Top-Ten-Plätze auf der Liste:

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