Rosenheim – Sie wollten ein Zeichen setzen. Am gestrigen Dienstagmorgen versammelten sich Mitarbeiter der Autobahn GmbH an der Autobahnmeisterei in Raubling – um ihre Arbeit an diesem Tag niederzulegen. Der Grund: die gescheiterte erste Runde der Tarifverhandlungen der Gewerkschaft verdi und der Autobahn GmbH. Darin wurde für die Mitarbeiter sieben Prozent mehr Gehalt gefordert, mindestens aber 300 Euro im Monat mehr. Da aber kein Angebot auf den Tisch gelegt wurde, wollte die Gewerkschaft auch die Öffentlichkeit darauf aufmerksam machen. Dazu stellten sich am Dienstagmorgen die streikenden Mitarbeiter mit metergroßen Bannern mit Schriftzügen auf vier Autobahnbrücken am Inntaldreieck. Auswirkungen auf den fließenden Verkehr sollte die Aktion nicht haben, versicherte Jasmin Hofmann, Gewerkschaftssekretärin bei verdi Rosenheim. Julian Baumeister