Rosenheim – Das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Rosenheim weist auf die Bedeutung einer ausreichenden Ernährungsnotfallvorsorge für Haushalte hin. Ein Vorrat an Trinkwasser und haltbaren Lebensmitteln soll helfen, Krisen wie Stromausfall, Krankheit oder extreme Wetterlagen besser zu überstehen. Empfohlen werden zwei Liter Trinkwasser pro Person und Tag für mindestens drei, besser zehn Tage, wobei auch Haustiere zu berücksichtigen sind. Beim Essensvorrat seien haltbare, nicht kühlpflichtige Produkte sowie Lebensmittel mit kurzen Kochzeiten sinnvoll, angepasst an Allergien und Essgewohnheiten der Haushaltsmitglieder. Behördenleiterin Anna Bruckmeier betont, das Thema „Ernährungsvorrat für den Notfall“ sei auch Bestandteil des Unterrichts an der Landwirtschaftsschule Rosenheim. Versorgungssicherheit sei zudem auf eine funktionierende regionale Landwirtschaft angewiesen. Staatsministerin Kaniber warnt, wer beim Lebensmitteleinkauf nur auf den günstigsten Preis schaue, schwäche Landwirtschaft, Versorgungssicherheit und Wertschöpfung. Hinweise zur Notfallbevorratung bieten das Bayerische Landwirtschaftsministerium und das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe auf ihren Internetseiten.