Neuer Besitzer für die „Lokhöfe“

von Redaktion

Die „Lokhöfe“ in Rosenheim haben einen neuen Eigentümer. Der Projektentwickler S&P verkaufte das gesamte Stadtquartier an die Münchener Immobilieninvestmentgesellschaft Kingstone Real Estate. Für die Mieter ergeben sich durch den Eigentümerwechsel keine Veränderungen.

Rosenheim – Es war eines der größten Bauprojekte in Rosenheim: Auf dem ehemaligen „Bahngelände Nord“ in Rosenheim hat der Bauprojektentwickler „S&P Commercial Development“ aus Erlangen ein Stadtquartier mit Büros, Senioren- und Studentenwohnungen, Einzelhandel, einem Hotel sowie einem Parkhaus gebaut. Baubeginn war 2022, zwei Jahre später zogen die ersten Mieter ein.

92 Prozent der
Flächen vermietet

Mittlerweile sind fast 92 Prozent der Flächen vermietet – unter anderem an „Premier Inn“, das kbo-Inn-Salzach-Klinikum, die Creditreform und die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben.

Jetzt hat „S&P Commercial Development“ bekannt gegeben, dass sie das komplette Quartier verkauft hat. „Das haben wir von Anfang an so kommuniziert, wir sind nur der Projektentwickler“, teilt eine Sprecherin auf OVB-Anfrage mit. Man habe das Quartier geplant, entwickelt und nun eben verkauft.

Käufer ist die Münchener Immobilieninvestmentgesellschaft „Kingstone Real Estate“. Für wie viel Geld das rund 16.600 Quadratmeter große Areal verkauft wurde, darüber wollen beide Seiten keine Auskunft geben. „Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart“, sagt Dr. Tim Schomberg, CEO von „Kingstone Real Estate“.

Prägendes Stadtquartier
in zentraler Lage

Über den Projektentwickler „S&P Commercial Development“ sei man auf das Quartier am Rosenheimer Bahnhof aufmerksam geworden. „Mit dem Unternehmen verbindet uns eine langjährige und vertrauensvolle Geschäftsbeziehung, sodass wir frühzeitig Einblick in die Entwicklung der Lokhöfe erhalten haben“, sagt Schomberg.

Ausschlaggebend für den Kauf seien letztendlich mehrere Faktoren gewesen. So handelt es sich bei den Lokhöfen um ein „prägendes Stadtquartier mit Landmark-Charakter in zentraler Lage direkt am Rosenheimer Bahnhof“. Zudem überzeugt das Objekt durch seine „hohe architektonische Qualität, die nachhaltige Bauweise mit DGNB-Gold-Zertifizierung – ein Gütesiegel für nachhaltiges Bauen in Deutschland – sowie das innovative Begrünungskonzept“.

Auch der Mietermix habe für einen Kauf gesprochen. „In Summe entspricht das Quartier damit exakt unserem Anspruch an nachhaltige, langfristig werthaltige Immobilieninvestments“, sagt Schomberg.

Keine Folgen
für Mieter

Es ist die erste Immobilie, die die Immobilieninvestmentgesellschaft „Kingstone Real Estate“ in Rosenheim erworben hat. „Wir haben bereits größere Immobilienbestände in der Metropolregion München und sind dort sowohl im gewerblichen als auch im wohnwirtschaftlichen Bereich als langfristiger Bestandshalter aktiv“, sagt der CEO.

Für die Mieter der „Lokhöfe“ ergeben sich durch den Eigentümerwechsel keine Veränderungen. „Unser Anspruch ist es, die Objekte nachhaltig zu bewirtschaften und stabile, verlässliche Rahmenbedingungen für die Mieter sicherzustellen“, fügt Schomberg hinzu.

Groß ist die Freude über den Verkauf auch bei dem Bauprojektentwickler „S&P Commercial Development“. „Wir freuen uns, mit ‚Kingstone Real Estate‘ einen langfristig orientierten Investor gefunden zu haben“, sagt der geschäftsführende Gesellschafter Sven Sontowski.

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