Steckbrief

von Redaktion

Rosenheim – Wir haben den Landratskandidaten Helmut Freund von der Bayernpartei gefragt: Was wollen Sie für den Landkreis Rosenheim? Das ist sein Beitrag.

Freund: Zukunft für den Landkreis Rosenheim – die Heimat erhalten, den Landkreis gestalten.

Der Landkreis Rosenheim ist eine starke und lebenswerte Region. Damit das so bleibt, braucht es eine Politik, die zuhört, verbindet und Verantwortung übernimmt. Als jüngster Landratskandidat trete ich mit dem Anspruch an, Bewährtes zu erhalten und Neues verantwortungsvoll weiterzuentwickeln – gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern.

Eine zentrale Aufgabe sehe ich in der Stärkung unserer Städte und Gemeinden. Immer mehr Pflichtaufgaben werden von Bund und Freistaat vorgegeben, ohne dauerhaft für deren Finanzierung zu sorgen. Als Landrat will ich das Konnexitätsprinzip einfordern: Wer Aufgaben überträgt, muss auch für deren Finanzierung sorgen. Nur so behalten Kommunen Handlungsspielräume für Schulen, Mobilität, Ehrenamt und soziale Infrastruktur.

Bezahlbares Wohnen ist entscheidend für die Zukunft unseres Landkreises. Ich setze auf flächensparendes Bauen, Nachverdichtung und die Nutzung bestehender Potenziale statt weiterer Zersiedelung. Wohnraum soll vor allem für Familien, Auszubildende und Studierende, Pflegekräfte sowie Menschen entstehen, die hier arbeiten.

Der Landkreis lebt vom Engagement seiner Bürgerinnen und Bürger. Ehrenamt – in Vereinen, bei Feuerwehren, Rettungsdiensten, im Sport, in der Kultur oder im sozialen Bereich – ist das Rückgrat unseres Zusammenhalts und verdient Unterstützung.

Durchfahrtsverbote jetzt
konsequent umsetzen

Ein wichtiges Anliegen ist für mich die Entlastung unserer Gemeinden vom Durchfahrtsverkehr bei Stau auf der Autobahn. Ich habe mich dafür eingesetzt, dass Durchfahrtsverbote dort eingeführt werden, wo Ortsdurchfahrten zur Belastung für Anwohner und Sicherheit geworden sind. Diese Schritte waren wichtig – nun müssen sie konsequent umgesetzt werden. Als Landrat will ich einfordern, dass ausreichende Ressourcen für wirksame Kontrollen bereitgestellt werden.

Unsere regionale Wirtschaft – von Handwerk und Mittelstand bis zur Landwirtschaft – ist das Rückgrat unseres Landkreises. Familiengeführte Betriebe sichern Arbeitsplätze, regionale Wertschöpfung und den Erhalt unserer Kulturlandschaft. Kurze Wege, regionale Vermarktung und wirtschaftlich gesunde Betriebe sichern Tierwohl, Umwelt und die Existenz unserer landwirtschaftlichen Höfe. Dafür brauchen wir faire Rahmenbedingungen und weniger Bürokratie.

Umwelt- und Klimaschutz gehören für mich zur Verantwortung gegenüber unserer Heimat. Landwirtschaft, Naturschutz und Tourismus gehören im Landkreis Rosenheim zusammen. Nachhaltig gestalteter Tourismus stärkt die regionale Wirtschaft und erhält unsere einzigartige Landschaft.

Die Gesundheits- und Pflegeversorgung muss wohnortnah gesichert werden. Alle Romed-Klinikstandorte sind zu erhalten und zu stärken. Ebenso wichtig ist ein leistungsfähiger Katastrophenschutz mit gut ausgestatteten Einsatzkräften.

Der Landkreis Rosenheim braucht eine verlässliche Mobilität für alle Generationen. Neben Bus und Bahn setze ich auf flexible Angebote wie Bürger- und Rufbusse sowie eine sichere, alltagstaugliche Radinfrastruktur.

Beim Brenner-Nordzulauf vertreten wir die Auffassung, dass kein zusätzlicher Neubau notwendig ist und stattdessen die bestehende Strecke ausgebaut werden soll.

Ich stehe für eine bürgernahe, transparente und moderne Verwaltung mit kurzen Wegen und nachvollziehbaren Entscheidungen.

Mein Ziel ist ein Landkreis, der wirtschaftlich stark, sozial gerecht und heimatverbunden bleibt – und in dem Entscheidungen dort getroffen werden, wo die Menschen leben.

Die Heimat erhalten – den Landkreis gestalten

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