Steckbrief

von Redaktion

Rosenheim – Was sind Ihre Themenschwerpunkte für den Landkreis Rosenheim? Das wollten wir von Landrat Otto Lederer (CSU) wissen, der erneut kandidiert. Das ist sein Beitrag.

Lederer: Wenn ich auf die vergangenen Jahre zurückblicke, dann waren sie geprägt von außergewöhnlichen Herausforderungen: Corona, Krieg in der Ukraine, wirtschaftliche Unsicherheiten und gesellschaftliche Veränderungen.

Entscheidend war für mich dabei eines: Verantwortung zu übernehmen und unseren Landkreis Rosenheim auch in schwierigen Zeiten verlässlich weiterzuentwickeln.

Heute steht unser Landkreis in vielen Bereichen stärker da als zu Beginn der Wahlperiode.

Ein Beispiel dafür ist der Beitritt zum MVV. Seit 2023 profitieren unsere Bürgerinnen und Bürger von günstigeren Tarifen, besserer Vernetzung und digitalen Angeboten. Bus und Bahn greifen nun sinnvoll ineinander. Deshalb ist es stimmig, unser ÖPNV-Angebot mit AST oder ROSI zu ergänzen und so die Verkehrssysteme der Kommunen noch besser zu vernetzen. Zudem möchte ich unser Radwegekonzept weiter schrittweise umsetzen.

180 Millionen Euro in
unsere Schulen investiert

Der Landkreis Rosenheim ist ein starker Wirtschaftsstandort, geprägt von international renommierten Unternehmen, von Mittelstand, Handwerk, Landwirtschaft und Tourismus. Auch künftig will ich als Landrat für die Wirtschaft und Landwirtschaft ein verlässlicher Ansprechpartner sein. Gründer zu fördern, ist mir ein echtes Anliegen. Das Stellwerk 18 entwickelt sich in diesem Bereich zum Motor für Start-ups. Mit aktiver Wirtschaftsförderung, leistungsfähiger Ausbildung und nachhaltigem Tourismus möchte ich hochwertige Arbeitsplätze in der Region sichern.

Besonders am Herzen liegt mir die Bildung. Sie entscheidet über die Chancen unserer Kinder und damit über die Zukunft unserer Region.

In den vergangenen zehn Jahren haben wir rund 180 Millionen Euro in unsere Schulen investiert. Wir sind digitale Bildungsregion, haben die Fachschule für Kinderpflege sowie das Staatsinstitut in Bad Aibling neu angesiedelt und stärken kontinuierlich die berufliche Bildung.

Mir ist wichtig, dass Kinder und Jugendliche hier im Landkreis beste Voraussetzungen haben, um ihr Leben zu meistern. Deshalb werden wir auch künftig intensiv in Bildung investieren.

Im Kreis Rosenheim lebt es sich sicher. Wir sind im Bereich des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd der sicherste Landkreis. Diese Spitzenposition ist kein Zufall, sondern Ergebnis guter Zusammenarbeit von Polizei, Feuerwehren, Hilfs- und Rettungsorganisationen sowie Katastrophenschutz. Dieses verlässliche Miteinander möchte ich auch in Zukunft fördern.

250 Millionen Euro in
Romed-Kliniken investiert

Eine hochwertige Gesundheitsversorgung gehört ebenfalls zu einer starken Region. Mit Investitionen von rund 250 Millionen Euro in unsere Romed-Kliniken haben wir die wohnortnahe Notfallversorgung zukunftssicher aufgestellt.

Ergänzt wird dies durch den Pflegestützpunkt und die Gesundheitsregion PLUS. Gesundheit und Pflege müssen für alle erreichbar bleiben, weshalb ich mich auch weiter mit Herzblut dafür einsetzen werde, dass unsere Bürgerinnen und Bürger bestmöglich versorgt sind.

Gleichzeitig will ich die Digitalisierung der Verwaltung konsequent vorantreiben, um den Bürgerinnen und Bürgern Wege zu erleichtern. Online-Angebote, digitale Bauanträge, moderne Servicezeiten und neue KI-gestützte Anwendungen belegen, dass Verwaltung Dienstleister sein kann und nicht Hürde.

Ich bewerbe mich erneut um das Amt des Rosenheimer Landrats, weil ich unseren Landkreis für die nächsten Generationen verantwortungsvoll weiterentwickeln möchte.

Da gehört auch die Verantwortung für unsere einzigartige Natur- und Kulturlandschaft dazu. Diesen Schatz zu bewahren und unseren Landkreis zugleich mit Schwung in die Zukunft zu führen – das ist mein Antrieb.

Verantwortungsvoll und mit Schwung in die Zukunft

Eine Frau – sechs Männer

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