Bürgermeister holt Vereine mit ins Boot

von Redaktion

OVB gegen Leukämie Christoph Schneider nominiert Josef Niedermeier

Rosenheim – Die Solidarität ist überragend. Überall in der Region engagieren sich Menschen für Anne aus Kolbermoor. Nach einer erfolgreichen Stammzellenspende vor vier Jahren ist der Blutkrebs bei ihr zurückgekommen. Deshalb haben die OVB-Heimatzeitungen, die Portale von OVB24, Radio Charivari und Radio Galaxy zusammen mit der Aktion Knochenmarkspende Bayern und heimischen Bürgermeistern eine Aktion gestartet.

Ziel ist es, dass sich die Bürgermeister gegenseitig nominieren. Jeder kümmert sich in seiner Gemeinde darum, möglichst viele potenzielle Stammzellenspender zu mobilisieren. Am vergangenen Dienstag war Georg Reinthaler aus Eiselfing an der Reihe. Er hat Christoph Schneider aus Neubeuern nominiert, der nicht groß überrascht war. „Im Hintergrund hat es schon Gespräche zwischen den Bürgermeistern gegeben, die keinen Gegenkandidaten bei der Kommunalwahl haben“, so Schneider im Interview mit Radio Charivari.

„Wir haben gesagt: Wenn wir ein bisschen Zeit haben, wenn wir nicht im Wahlkampf stecken, machen wir was Sinnvolles.“ Bei der Umsetzung seines Vorhabens setzt er ganz auf die Vereine in Neubeuern. „Außerdem haben wir ein neues Rathaus mit ein bisschen Platz. Da gehe ich doch davon aus, dass man eine gute Lösung findet, wie man ein paar Leute zur Typisierung gewinnen kann“, betonte Schneider. Schneider will auf alle Fälle mehr potenzielle Stammzellenspender mobilisieren als Pruttings Bürgermeister Johannes Thusbaß, der die Idee zu der Aktion hatte, sagt er schmunzelnd.

Natürlich hat auch das Neubeurer Gemeindeoberhaupt den Staffelstab wieder weitergegeben. Er schickt Pfaffings Bürgermeister Josef Niedermeier ins Rennen. „Er ist ein sympathischer Kollege und ich glaube, dass er gut organisiert ist und was Sinnvolles auf die Beine stellen kann“, ist Schneider zuversichtlich.

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