Staffelstab wird in Tuntenhausen aufgenommen

von Redaktion

OVB gegen Leukämie Aktion „Nominieren, Typisieren, Leben retten“ geht weiter

Kolbermoor/Region – Die Aktion „Nominieren, Typisieren, Leben retten – OVB gegen Leukämie“ läuft und läuft. Überall in der Region engagieren sich Menschen für Anne Willkommen aus Kolbermoor. Nach einer erfolgreichen Stammzellenspende vor vier Jahren ist der Blutkrebs bei ihr zurückgekommen. Deshalb haben die OVB-Heimatzeitungen, die Portale von OVB24, Radio Charivari und Radio Galaxy zusammen mit der Aktion Knochenmarkspende Bayern (AKB) und heimischen Bürgermeistern eine Aktion gestartet, bei der jeden Tag ein Bürgermeister aus der Region nominiert wird. Seine Aufgabe: Möglichst viele potenzielle Stammzellenspender suchen.

Mittlerweile gehen wir in die zweite Woche. Und dieses Mal ist Tuntenhausens Bürgermeister Georg Weigl dran. Überraschend war die Nominierung von Bernd Fessler aber nicht, hat er im Interview mit Radio Charivari betont. „Ich habe schon damit gerechnet, nachdem wir uns in den letzten Tagen im westlichen Landkreis bewegt haben. Ich mache das auch gerne, weil so was eine Selbstverständlichkeit ist, in der Hoffnung, dass wir wirklich unterstützen können.“

Bei seiner Aktion setzt Weigl voll und ganz auf die Vereine in der Gemeinde Tuntenhausen. Vor allem die Feuerwehr hat er im Auge. Außerdem will er die vielen Veranstaltungen in nächster Zeit nutzen, um in seiner Gemeinde auf das Thema aufmerksam zu machen. Viel Zeit hat Weigl zwar nicht mehr, weil er nicht mehr als Bürgermeister kandidiert. Das will er aber auf alle Fälle noch durchziehen, hat er betont.

„Ich bin noch bis zum 30. April im Dienst. Ich gehe davon aus, dass wir das in den zwei Monaten noch organisieren können. Mein Nachfolger hat in den ersten Wochen seiner Amtszeit vermutlich zu viel zu tun, um eine Typisierungsaktion zu organisieren.“

Einen Nachfolger hat sich Georg Weigl auch bei der Typisierungsaktion ausgesucht. „Ich werde dem Kollegen Max Singer aus Bad Feilnbach den Staffelstab übergeben. Der ist als ehemaliger Berufsfeuerwehrler da sicher auch sehr aufgeschlossen“, so Weigl.

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