Berlin – Das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat fördert erneut die Anschaffung von Drohnen zur Rehkitzrettung. Die entsprechende Richtlinie ist am gestrigen Mittwoch im Bundesanzeiger veröffentlicht worden. Wie das Ministerium mitteilt, stehen 2,1 Millionen Euro zur Verfügung, die als Festbetragsfinanzierung von 3.000 Euro je Drohne gewährt werden, um Anträge schneller bearbeiten und die Geräte früher einsetzen zu können. Drohnen mit Wärmebildtechnik gelten laut BMLEH als derzeit effektivste und zeitsparendste Möglichkeit, Rehkitze und andere Wildtiere vor tödlichen Kollisionen mit Mähwerken zu schützen. Neu ist, dass geförderte Drohnen auf ausdrückliche Anweisung der zuständigen Tierseuchenbehörden auch zur Bekämpfung von Tierseuchen genutzt werden dürfen. Anträge können bis Dienstag, 30. Juni, gestellt werden; antragsberechtigt sind unter anderem eingetragene Kreisjagdvereine und Kitzrettungsvereine. Weitere Informationen zur Antragstellung gibt es bei der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung.