Petition zum Kreisverkehr bewegt Rotter Bürger

von Redaktion

Florian Streibl, Fraktionsvorsitzender der Freien Wähler, zu Gast

Rott – Mit einem gut besuchten „Jetzt red I“ im Gasthof Stechl haben die Freien Wähler am Mittwoch, 25. Februar, den politischen Austausch in Rott am Inn in den Mittelpunkt gerückt. Zahlreiche Bürger nutzten die Gelegenheit, mit Vertretern aus Kommunal-, Kreis- und Landespolitik über Mobilität, Ortsentwicklung und regionale Anliegen zu diskutieren. Durch den Abend führte Josef Lausch, der auch die politischen Ehrengäste begrüßte. Vor Ort waren unter anderem Florian Streibl, Fraktionsvorsitzender der Freien Wähler im bayerischen Landtag, Landratskandidat, Bezirksrat, Kreisrat und Gemeinderat Sepp Hofer, Bezirksrätin, Kreisrätin und Gemeinderätin Barbara Stein sowie der Bürgermeister von Rott, Daniel Wendrock, wie die Freien Wähler mitteilen.

Ein Schwerpunkt der Veranstaltung war die Vorstellung der Kandidaten der Freien Wähler Rott für die bevorstehende Kommunalwahl. Die Besucher erhielten nach Angaben der Veranstalter persönliche Einblicke in Motivation, Erfahrungen und politische Schwerpunkte der Bewerber. Der Ortsvorsitzende der Freien Wähler Rott am Inn, Nepomuk Poschenrieder, präsentierte zentrale Zukunftsthemen für die Gemeinde. Im Fokus standen Verkehrsfragen, insbesondere die Situation an der Rosenheimer Straße und der Bahnunterführung, sowie langfristige Ideen zur Ortsentwicklung. Poschenrieder betonte, mehrere Vorschläge der Freien Wähler hätten bereits Eingang in die Programme anderer Parteien gefunden. Dies wertete er als Zeichen dafür, dass die neue politische Kraft in Rott am Inn bereits Wirkung entfalte, obwohl sie bislang nicht im Gemeinderat vertreten sei.

Ein besonderer Höhepunkt des Abends war die symbolische Übergabe der Petition für einen Kreisverkehr an der B15 in Richtung Griesstätt. Poschenrieder überreichte gemeinsam mit Hofer 3.500 Unterschriften sowie rund 1.700 Kommentare an Streibl. Die Freien Wähler baten den Fraktionsvorsitzenden, dieses deutliche Votum der Bürgerschaft nach München in das Verkehrsministerium zu tragen und sich im Sinne der Menschen vor Ort für die Umsetzung einzusetzen. Streibl sagte zu, sich persönlich für das Anliegen stark zu machen. Zum Abschluss erhielt Streibl als Dank das Rotter Kunstobjekt „Der Rotter Engel, der den Kardinalshut stiehlt“. Das Geschenk erinnert an eine historische Begebenheit aus dem Ort und wurde als symbolisches Zeichen der Verbundenheit überreicht.

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