Raubling – Es geht los: Morgen, Freitag, ist Anstich beim Raublinger Starkbierfest. An drei Wochenenden wird im Festzelt im Kapellenweg gefeiert. In diesem Jahr gibt es neben dem traditionellen Programm auch Neuerungen und eine klare Tendenz beim Biergeschmack der Besucher.
Weithin sichtbares Zeichen für das bevorstehende Raublinger Flötzinger Starkbierfest ist das Festzelt, das unmissverständlich das erste Zeltfest im noch jungen Jahr 2026 ankündigt. Jede Menge Arbeit verrichteten viele fleißige Hände. Federführend ist wieder Sebastian Kirner von der Festwirtsfamilie, die das prächtig geschmückte Festzelt direkt neben dem Gymnasium für die Besucher präsentiert. Von heute, Freitag, 6. März, bis Sonntag, 22. März, wird wieder an drei Wochenenden sowie am Kesselfleisch-Montag, 16. März, gefeiert.
Heuer neu: Auch am Josefitag, Donnerstag, 19. März, wird das Zelt ab 18 Uhr angeheizt. Ein zusätzlicher Tag für alle Feierwilligen. Ansonsten bleibt es laut der Betreiberfamilie traditionell. Wie gewohnt – aber heuer zum letzten Mal – eröffnet Bürgermeister Olaf Kalsperger am Freitagabend das Fest, anschließend spielt die Dreder Musi. Freitags, samstags sowie am Josefi- und Kesselfleischtag spielen die heimischen Bands ab 18 Uhr auf. Der Einlass ist eine Stunde vorher. Sonntags gibt es immer zwischen 11 und 14 Uhr den Mittagstisch. „Es ist schön, wenn alle wieder zum ersten Mal ihre Tracht rausholen und gemeinsam eine schöne Zeit haben“, sagt Lorenz Stiglauer, Geschäftsführer der Flötzinger Brauerei. Er stellt jedoch auch fest, dass tendenziell immer weniger Starkbier getrunken wird. „Früher war das mehr im Trend, heute greifen die Gäste lieber zum Märzenbier“, meint er. Seine Empfehlung: Zum Essen ein Starkbier genießen, um danach noch mit ein bis zwei Mass Märzenbier den besonderen Abend zu feiern. So habe man immer genügend Energie für das erste große Bierfest im Jahr 2026. Für die Anreise stehen einige Parkplätze am Gymnasium kostenlos zur Verfügung. Vom Bahnhof Raubling ist das Festzelt in rund zehn Minuten zu Fuß erreichbar. Laut der Ausrichterfamilie pendelt zudem Freitag- und Samstagabend ein kostenloser Shuttlebus zwischen Bahnhof und Festzelt. Tischreservierungen sind unter www.kirnerzelte.de möglich. Franz Ruprecht