550.000 Euro für minTHROpia

von Redaktion

Fachkräftenachwuchs in der Region stärken

Rosenheim – Mit Fraktionsinitiativen von insgesamt mehr als 110 Millionen Euro rundet die Regierungskoalition den Haushalt 2026 ab und setzt dabei einen deutlichen Schwerpunkt auf die Förderung von MINT-Bildung in der Region. Wie die CSU-Landtagsabgeordneten Daniel Artmann und Sebastian Friesinger mitteilen, erhält die Technische Hochschule Rosenheim 550.000 Euro für das Projekt „minTHROpia Science Arena“.

Die geplante „minTHROpia Science Arena“ soll als Kombination aus MINT-Mitmach-Museum, School Lab und MINT-Eltern-Café entstehen und Kinder sowie Jugendliche frühzeitig für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik begeistern. Nach Angaben von Artmann, der auch Kuratoriumsvorsitzender der TH Rosenheim ist, soll das Projekt nicht nur MINT-Kompetenzen stärken, sondern zugleich einen wichtigen Beitrag zur Berufsorientierung und zur Fachkräfteentwicklung in der Region leisten. Hands-on-Versuche sollen mit einem hohen Grad an Digitalisierung verknüpft werden, um eine frühe Anbindung an die Hochschule und ihre wissenschaftlichen Einrichtungen sicherzustellen.

Verantwortlich für den Aufbau der minTHROpia Science Arena ist TH-Vizepräsidentin Prof. Dr.-Ing. Nicole Strübbe. Laut Hochschule wird die Einrichtung aus den vier Themenschwerpunkten Informatik, Werkstofftechnik, Maschinenbau und Elektrotechnik sowie einer sogenannten Fusion-Zone bestehen, in der die Interdisziplinarität technischer Produkte im Mittelpunkt steht.

Durch praxisnahe Exponate sollen Wissenschaft und die Vielfalt der MINT-Berufe erlebbar und verständlich gemacht werden. Ziel sei es, junge Menschen gezielt in regionale technikaffine Unternehmen zu bringen, da die Nachwuchsförderung als größter Hebel gegen den Fachkräftemangel in diesem Bereich gilt.

Die Kombination aus interaktiven Lernangeboten, konkreter Verknüpfung zu Berufsbildern und enger Kooperation mit Unternehmen in der Region soll minTHROpia nach Einschätzung der Initiatoren zu einem zentralen Anlaufpunkt für MINT-Bildung in der MINTregion18 machen. Damit soll nicht nur die Attraktivität von MINT-Berufen gesteigert, sondern auch die Wettbewerbsfähigkeit der Region im Hinblick auf den Fachkräftemangel nachhaltig gestärkt werden.

Die Fraktionsinitiativen werden ab dieser Woche im Haushaltsausschuss beraten und sollen im April vom Landtag beschlossen werden.

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