Rosenheim – Mit einem Blick auf die Zukunft der Jugendarbeit in den Gartenbauvereinen hat die Kreisjugendversammlung des Kreisverbandes für Gartenbau und Landespflege Rosenheim neue Impulse gesetzt. Wie der Kreisverband mitteilt, hat die Dachorganisation der Gartenbau-Ortsvereine zu diesem Austauschformat eingeladen, um Vernetzung und Zusammenarbeit im Landkreis weiter zu stärken.
Die Veranstaltung fand jüngst im Vereinshäusl des Obst- und Gartenbauvereins Brannenburg-Flintsbach statt. Eingeladen waren alle Jugendbeauftragten der Gartenbauvereine im Landkreis Rosenheim sowie Gartenbauvereinsmitglieder, die sich für die Jugendarbeit interessieren. Ziel war es, Erfahrungen zu bündeln und Ideen für bestehende und künftige Kinder- und Jugendgruppen zu entwickeln. Kreisjugendsprecherin Andrea Gratze stellte die Fortbildung zur „JuLeiCa“ vor, die sie im vergangenen Jahr erfolgreich absolviert hatte und zur Nachahmung empfahl. Die Jugendleiter-Card gilt als Qualifikationsnachweis für ehrenamtlich Engagierte in der Jugendarbeit und soll nach ihren Angaben dazu beitragen, Angebote vor Ort fachlich weiter zu professionalisieren.
Im Anschluss referierte Ulrike Windsperger zum Thema „Die vier Leben eines Schmetterlings“. Sie gab einen umfassenden Einblick in die Entwicklungsstadien Ei, Raupe, Larve und Schmetterling heimischer Arten und zeigte auf, wie sich dieses Wissen in der praktischen Jugendarbeit der Gartenbauvereine einsetzen lässt.
Nach Angaben des Kreisverbandes soll das Angebot für die Jugendarbeit in den Gartenbauvereinen ausgebaut werden. Vom Austausch profitierten alle Beteiligten, unabhängig davon, ob bereits feste Kindergruppen bestehen oder zunächst nur Interesse an einem Einstieg in die Jugendarbeit vorhanden ist.